Was kostet Managed IT für eine Arztpraxis?
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Bei Staufenberg Advisory beginnt die Betreuung bei 19 € pro Arbeitsplatz und Monat für Überwachung und Fernhilfe. Die Vollbetreuung mit Aktualisierungen, Sicherung samt Wiederherstellungstest, Endpoint-Schutz, Netzbetreuung, Helpdesk und Einsatz vor Ort liegt zwischen 49 und 99 € pro Arbeitsplatz und Monat. Für eine Praxis mit zehn Arbeitsplätzen ergibt das rund 8.300 € im Jahr, als Fixpreis und ohne Zuschlag für Anrufe außerhalb der Bürozeiten.
Darf ein externer IT-Dienstleister auf Patientendaten zugreifen?
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Ja, unter Bedingungen. Seit der Neuregelung von § 203 StGB im Jahr 2017 dürfen schweigepflichtige Berufe externe Dienstleister mitwirken lassen, wenn diese sorgfältig ausgewählt, schriftlich zur Geheimhaltung verpflichtet und auf das notwendige Maß an Einblick beschränkt werden. Zusätzlich braucht es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Verstößt der Dienstleister gegen die Geheimhaltung, ist er selbst strafbar.
Übernimmt der IT-Dienstleister auch den Support für das Praxisverwaltungssystem?
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Für alles, worauf das PVS aufsetzt: ja, von Server und Datenbank über Arbeitsplätze und Drucker bis zu Netz, Sicherung und Geräteanbindung. Fachfragen im Programm selbst, etwa zu Abrechnungsziffern oder Formularen, gehören zum Hersteller-Support, weil dort das Produktwissen liegt. Tragfähig ist die Arbeitsteilung nur, wenn der IT-Dienstleister die Klärung mit dem Hersteller übernimmt.
Wer betreut Konnektor, SMC-B und Kartenterminals?
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Die Einbindung der TI-Komponenten in Netz und Arbeitsplätze, ihre Aktualisierung und die Überwachung von Laufzeiten gehören in den Betreuungsvertrag, gleichermaßen für einen Konnektor in der Praxis und für ein TI-Gateway im Rechenzentrum. Die Karten selbst werden über die zuständigen Ausgabestellen beantragt und verlängert; die Praxis bleibt Antragstellerin. Ein guter Dienstleister erinnert rechtzeitig daran, weil ein Ablauf E-Rezept und eAU sofort stoppt.
Was passiert, wenn das Praxisverwaltungssystem während der Sprechstunde ausfällt?
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Die Störungsannahme läuft rund um die Uhr, damit die Bearbeitung nicht erst am nächsten Werktag beginnt. Meist lässt sich per Fernzugriff eingreifen, andernfalls kommt ein Techniker in die Praxis. Entscheidend ist die Vorarbeit: Wer eine geprobte Wiederherstellung, eine dokumentierte Umgebung und ein Notfallblatt für das Team hat, spricht über Stunden. Wer das nicht hat, spricht über Tage.
Braucht eine Praxis noch einen eigenen Server?
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Häufig nicht. Gibt der Hersteller des PVS den Betrieb in einer gehosteten Umgebung frei, entfällt die einmalige Investition und es bleiben planbare monatliche Kosten. Es gibt aber Fälle, in denen ein System vor Ort die richtige Antwort bleibt, etwa bei Geräten mit strikten lokalen Anforderungen oder bei Software ohne Freigabe für gehosteten Betrieb. Wir rechnen die Varianten gegeneinander und legen die Begründung schriftlich vor.
Wie läuft der Wechsel des IT-Dienstleisters in einer Praxis ab?
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In fünf Schritten: Bestandsaufnahme vor Ort, Dokumentation des Bestandssystems nach unserem Standard, Parallelbetrieb der alten Umgebung, Umbau in den Randzeiten der Sprechstunde und drei Monate Testzeit. Realistisch ist die Übernahme in 14 Tagen abgeschlossen, ohne Ausfalltag, auch dann, wenn der bisherige Betreuer keine Unterlagen herausgibt. Die Übernahme ist Teil des Vertrags.
Ab welcher Praxisgröße lohnt sich Managed IT?
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Als Anhaltspunkt: Ab etwa fünf bis acht Arbeitsplätzen, spätestens mit eigenem Server, angebundenen Geräten oder mehreren Standorten ist die Vollbetreuung wirtschaftlich, weil im Stundenmodell genau die Arbeiten fehlen, die Ausfälle verhindern. Darunter kann ein Basispaket mit sauber eingerichteter Sicherung die bessere Wahl sein. Eine Einzelpraxis mit zwei Rechnern braucht keinen Vollvertrag, und wir sagen das auch.