Wann endet die Wartung für SAP ECC?
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Die Mainstream-Wartung für SAP ECC 6.0 (Business Suite 7, Enhancement Packages 6 bis 8) endet am 31. Dezember 2027. Für die Enhancement Packages 0 bis 5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen. Extended Maintenance ist gegen Aufpreis bis Ende 2030 möglich, eine Transition-Option innerhalb von RISE reicht unter engen Voraussetzungen bis 2033. Für die Planung der meisten Bestandskunden ist 2027 das maßgebliche Datum.
Was passiert, wenn wir bis 2027 nicht migriert haben?
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Das System läuft technisch weiter, aber ohne reguläre Korrekturen und ohne die Umsetzung von Rechtsänderungen durch SAP. Betroffen sind damit ausgerechnet die Bereiche, die sich am häufigsten ändern: Lohnabrechnung, Steuermeldungen und elektronische Rechnungsstellung. Der Betrieb lässt sich über Extended Maintenance bis Ende 2030 verlängern, gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis und nur unter Voraussetzungen. Das verschafft Luft, macht das Projekt aber weder kleiner noch günstiger.
Wann muss unser S/4HANA-Projekt spätestens starten?
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Rechnen Sie rückwärts: Typische Projekte dauern 12 bis 24 Monate, Brownfield am unteren, Greenfield am oberen Rand. Wer vor dem Wartungsende Ende 2027 produktiv sein will, startet spätestens im vierten Quartal 2026 und beginnt sofort mit den Pflicht-Vorprojekten. Wer Extended Maintenance als eingeplanten Puffer nutzt, hat bis 2027 Zeit für den Projektstart. Wichtig ist die Unterscheidung: Die Vorprojekte laufen unabhängig von der Pfadentscheidung und sollten nicht auf sie warten.
Brownfield oder Greenfield: Was ist der richtige Weg?
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Brownfield, also die Conversion, erhält Prozesse, Historie und Eigenentwicklungen und ist meist der schnellste Weg. Er passt, wenn das Bestandssystem im Kern tragfähig ist. Greenfield lohnt sich, wenn Prozesse ohnehin neu ausgerichtet werden sollen oder das System über Jahre zugebaut wurde. Die Selective Data Transition ist der Mittelweg für große, heterogene Landschaften. Die Entscheidung sollte auf einer Ist-Analyse beruhen; Staufenberg Advisory spricht deshalb eine begründete Pfadempfehlung aus, keine Anbieterpräferenz.
Was kostet eine S/4HANA-Migration?
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Die Kosten hängen von Migrationspfad, Systemgröße, Menge und Qualität der Eigenentwicklungen, Datenqualität und Anzahl der Gesellschaften ab. Eine Pauschale wäre unseriös, eine Einschätzung auf Basis Ihres Systems dagegen möglich. Genau dafür gibt es die Aufwandsindikation von Staufenberg Advisory: Nach dem Erstgespräch erhalten Sie innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Größenordnung für Ihr konkretes Vorhaben.
Welche Vorprojekte sollten wir jetzt schon starten?
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Vier Arbeitspakete lohnen sich unabhängig vom gewählten Pfad und lassen sich im laufenden ECC-Betrieb erledigen: die CVI-Umstellung auf den Geschäftspartner, die Bereinigung der Stammdaten, die Sichtung der Eigenentwicklungen und, falls noch offen, die New-GL-Migration. Dazu kommen das Aufräumen der Berechtigungen und eine Übersicht aller Schnittstellen. Diese Arbeit ist in keinem Szenario verloren und verkürzt das eigentliche Projekt spürbar.
Lohnt sich Wartung durch einen Drittanbieter statt der Migration?
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Als Zwischenlösung für ein System, das ohnehin kurz vor der Ablösung steht, kann das wirtschaftlich sein. Als Dauerlösung nicht: Drittanbieter können keine neuen gesetzlichen Anpassungen aus dem Hause SAP liefern und keinen Zugang zu Herstellerkorrekturen bieten. Hinzu kommt, dass der Markt für ECC-Fachleute schrumpft. Der Weiterbetrieb wird damit nicht günstiger, sondern nur später teuer.
Warum wird eine späte Migration teurer?
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Rund die Hälfte der SAP-Bestandskunden will laut DSAG bis 2030 migrieren. Rechnet man das gegen Projektlaufzeiten von 12 bis 24 Monaten, sucht ein Großteil des Marktes im selben engen Zeitfenster dieselben erfahrenen Berater. Die Folge ist absehbar: Verfügbarkeiten sinken, Tagessätze steigen, und späte Projekte zahlen doppelt, erst den Engpasszuschlag und dann den Preis des Zeitdrucks.