Wissen · SAP

SAP ECC Wartungsende 2027: der Fahrplan für Entscheider

Drei Jahreszahlen kursieren in der Diskussion, und sie sind nicht gleichwertig. Dieser Artikel ordnet 2027, 2030 und 2033 ein, benennt die Optionen samt Preis, listet die Vorprojekte, die unabhängig von jeder Pfadentscheidung anstehen, und rechnet rückwärts, wann Ihr Projekt starten muss.

  • 13 Min. Lesezeit
  • Alle drei Migrationspfade
  • Aufwandsindikation in 5 Werktagen
Zwei Berater besprechen einen Projekt-Zeitplan am Laptop im hellen Besprechungsraum
Die kurze Antwort

Was das ECC-Wartungsende ist und welches Datum zählt

Das SAP-ECC-Wartungsende bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem SAP die reguläre Wartung für die ECC-Generation einstellt. Für die Business Suite 7 (Enhancement Packages 6 bis 8) endet die Mainstream-Wartung am 31. Dezember 2027; für die Enhancement Packages 0 bis 5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen. Ohne Zusatzvereinbarung gibt es danach keine regulären Korrekturen und keine Umsetzung von Rechtsänderungen mehr.

In der Diskussion begegnen Ihnen drei Jahreszahlen, und der wichtigste Schritt besteht darin, sie auseinanderzuhalten: 2027 ist die Deadline, 2030 eine kostenpflichtige Verlängerung mit Bedingungen, 2033 ein Sonderweg für RISE-Kunden. Wer die drei gleichsetzt, plant mit sechs Jahren Puffer, die er nicht hat.

Die praktische Konsequenz ist unspektakulär, aber folgenreich: Das Datum, mit dem Sie planen, ist 2027. Alles danach ist Aufschub gegen Bezahlung. Und weil ein S/4HANA-Projekt typischerweise 12 bis 24 Monate dauert, ist die Frage nicht, ob Sie starten, sondern ob Sie den Zeitpunkt noch selbst bestimmen oder ihn sich vom Markt diktieren lassen.

Die Termine

2027, 2030, 2033: was die drei Jahreszahlen wirklich bedeuten

Die verbindliche Faktenlage im Überblick. Nur eine dieser Marken ist eine echte Deadline:

  1. Ende 2025 EhP 0–5 bereits ausgelaufen

    Für die Enhancement Packages 0 bis 5 ist die Mainstream-Wartung bereits beendet. Wer auf einem dieser Stände arbeitet, betreibt sein System schon heute ohne reguläre Korrekturen und Rechtsänderungen.

  2. 31.12.2027 Mainstream-Wartung endet

    Für die SAP Business Suite 7 (EhP 6–8) endet die Mainstream-Wartung. Das ist die Deadline, die für die große Mehrheit der ECC-Bestandskunden zählt und mit der Sie planen sollten.

  3. Ende 2030 Extended Maintenance

    Gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis und nur unter Voraussetzungen lässt sich der Betrieb verlängern. Eine Brücke, keine Strategie: Sie kostet jedes Jahr Geld, ohne das Projekt kleiner zu machen.

  4. 2033 RISE-Transition-Option

    Die Transition-Option innerhalb von RISE verlängert den Betrieb ausschließlich für Kunden mit RISE-Vertrag und HANA-Datenbank. Für die wenigsten Bestandskunden ist das ein realistischer Pfad.

Die Optionen

Was nach 2027 tatsächlich möglich ist – und was es kostet

Vier Wege stehen offen, wenn die Migration bis Ende 2027 nicht abgeschlossen ist. Drei davon kosten Geld, der vierte kostet Risiko:

Extended Maintenance bis Ende 2030

Der naheliegende Puffer: zwei Prozentpunkte Aufpreis auf die Wartungsbasis, gebunden an Voraussetzungen, die vorab geprüft werden müssen. Rechnen Sie die Mehrkosten über drei Jahre gegen den Nutzen. In den meisten Fällen finanzieren Sie damit Zeit, die Sie im Projekt ohnehin brauchen werden, ohne dass das Projekt dadurch kleiner oder günstiger wird. Sinnvoll ist die Verlängerung als eingeplanter Puffer, nicht als Ersatz für eine Entscheidung.

Die RISE-Transition-Option bis 2033

Sie verlängert den Betrieb der bekannten ERP-Funktionalität, setzt aber einen RISE-Vertrag und die HANA-Datenbank voraus. Wer beides ohnehin anstrebt, sollte die Option prüfen. Wer heute klassisch lizenziert und auf einer anderen Datenbank arbeitet, müsste den Weg dorthin erst gehen, und dieser Weg ist selbst ein Projekt. Als Ausweg für Unentschlossene taugt die Option deshalb nicht.

Wartung durch Drittanbieter

Externe Anbieter übernehmen den Support für abgekündigte SAP-Stände, häufig zu geringeren Wartungsgebühren. Was sie nicht liefern können, sind neue gesetzliche Anpassungen aus dem Hause SAP und der Zugang zu Korrekturen des Herstellers. Für Systeme kurz vor der Ablösung kann das eine wirtschaftliche Zwischenlösung sein; als Dauerzustand verschiebt es das Risiko in einen Bereich, der bei Prüfungen und im Schadensfall schwer zu vertreten ist.

Weiterbetrieb ohne Wartung

Technisch läuft ein ECC-System auch nach 2027 weiter. Was fehlt, sind reguläre Korrekturen und die Umsetzung von Rechtsänderungen, und genau daran hängen Lohnabrechnung, Steuermeldungen und elektronische Rechnungsstellung. Hinzu kommt ein praktisches Problem: Der Markt für ECC-Fachleute schrumpft, weil sich Berater auf S/4HANA ausrichten. Der Weiterbetrieb ist damit kein Sparmodell, sondern ein kalkuliertes Risiko mit steigenden Betreuungskosten.

Wie groß ist Ihr Projekt? Wir sagen es Ihnen in fünf Werktagen.

Nach dem Erstgespräch erhalten Sie eine unverbindliche Aufwandsindikation für Ihr konkretes System: Größenordnung, Laufzeit und die Posten, die erfahrungsgemäß kritisch werden.

Die Pfade

Die drei Migrationspfade nach S/4HANA im Vergleich

Welcher Weg richtig ist, entscheidet die Ist-Analyse, nicht die Vorliebe des Beraters. Die Unterschiede sind erheblich:

Pfad 1

Brownfield: die Conversion

Die technische Umstellung des bestehenden Systems auf S/4HANA, bei der Prozesse, Konfiguration und Historie erhalten bleiben und Eigenentwicklungen übernommen und bereinigt werden. Der schnellste und planbarste Weg, vorausgesetzt, die Pflicht-Vorarbeiten sind erledigt. Passt, wenn Ihre Prozesse im Kern tragfähig sind und Sie eingespielte Abläufe nicht ohne Not aufgeben wollen.

Pfad 2

Greenfield: die Neuimplementierung

Neustart auf einem leeren System: Prozesse werden am Standard ausgerichtet, Altlasten bleiben zurück, nur ausgewählte Daten ziehen um. Passt, wenn das System über Jahre zugebaut wurde oder eine Harmonisierung über Gesellschaften ansteht. Der Preis ist ehrlich benannt: mehr Umstellungsaufwand für die Organisation, mehr Begleitung der Beteiligten, meist eine längere Laufzeit.

Pfad 3

Selective Data Transition

Der Mittelweg: Ausgewählte Prozesse und Daten werden übernommen, andere neu aufgesetzt, häufig verbunden mit einer Zusammenführung mehrerer Systeme. Passt für große, heterogene Landschaften, in denen weder ein reiner Umbau noch ein vollständiger Neustart wirtschaftlich ist. Anspruchsvoll in Planung und Steuerung, dafür der einzige Weg, der beide Ziele verbindet.

Vorprojekte

Sechs Vorprojekte, die unabhängig von der Pfadentscheidung anstehen

Diese Arbeiten laufen im ECC-Betrieb und sind in keinem Szenario verloren. Wer sie vorzieht, verkürzt das eigentliche Projekt und senkt sein Risiko:

CVI: Umstellung auf den Geschäftspartner

Kunden und Lieferanten werden im Zielsystem über den Geschäftspartner geführt. Die Umstellung ist Pflicht, unabhängig vom gewählten Pfad, und sie lässt sich vollständig im laufenden ECC-Betrieb erledigen. Wer sie vorzieht, nimmt dem eigentlichen Projekt einen der unangenehmsten Posten ab.

Stammdaten bereinigen

Dubletten, tote Materialien, uneinheitliche Klassifizierungen: Was heute stört, kostet in der Migration doppelt, weil jeder Datensatz geprüft, umgeschlüsselt und getestet wird. Die Bereinigung ist der Vorarbeitsposten mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.

New-GL-Migration, falls noch offen

Systeme, die noch mit der klassischen Hauptbuchhaltung arbeiten, brauchen diesen Schritt ohnehin. Ihn in das S/4HANA-Projekt zu schieben, bündelt zwei fachlich anspruchsvolle Umstellungen in einem Testzyklus – und genau dort entstehen die Verzögerungen, die niemand eingeplant hat.

Eigenentwicklungen sichten

Eine Bestandsaufnahme des Custom Codes beantwortet drei Fragen: Was wird tatsächlich noch genutzt, was ist im Standard inzwischen abgedeckt, und was muss angepasst werden? Erfahrungsgemäß entfällt ein erheblicher Teil, und jede entfallene Eigenentwicklung ist Aufwand, der im Projekt nicht anfällt.

Berechtigungen aufräumen

Gewachsene Rollenkonzepte werden bei der Migration nicht besser, sondern sichtbar. Eine Bereinigung vorab verkürzt die Testphase spürbar und beantwortet nebenbei die Fragen, die in jeder Prüfung gestellt werden.

Schnittstellen inventarisieren

Welche Systeme hängen am ECC, über welche Technik, mit welcher Verantwortlichkeit? In gewachsenen Landschaften fehlt diese Übersicht regelmäßig. Sie zu erstellen ist unspektakulär, verhindert aber die Überraschungen, die im Testbetrieb Wochen kosten.

Womit anfangen? Wir priorisieren die Vorprojekte für Ihr System – im Erstgespräch, unverbindlich. Aufwandsindikation anfordern
Rückwärtsrechnung

Wann Ihr Projekt starten muss: die Rückwärtsrechnung

Ausgangspunkt sind typische Projektlaufzeiten von 12 bis 24 Monaten, Brownfield am unteren, Greenfield am oberen Rand. Rechnen Sie vom gewünschten Go-Live zurück:

Ziel-Go-Live Projektstart Vorprojekte beginnen Einordnung
Q4 2027, vor dem Wartungsendespätestens Q4 2026sofort, parallel zur PlanungRealistisch nur als Brownfield mit tragfähigen Prozessen und sauberen Vorarbeiten.
2028, mit Extended Maintenance als Pufferim Lauf des Jahres 2027bis Ende 2026Der Weg, den die meisten Bestandskunden faktisch gehen. Die Verlängerung ist eingeplant, nicht improvisiert.
2029 bis 203020282027Sinnvoll bei Greenfield oder Selective Data Transition mit Prozessneuausrichtung. Der Engpass am Beratermarkt trifft diesen Zeitraum am härtesten.

Der Engpass am Beratermarkt

Rund die Hälfte der SAP-Bestandskunden will laut DSAG bis 2030 migrieren. Rechnet man das gegen Projektlaufzeiten von 12 bis 24 Monaten, sucht ein Großteil des Marktes im selben engen Zeitfenster dieselben erfahrenen Berater. Verfügbarkeiten sinken, Tagessätze steigen, und wer spät startet, zahlt zweimal: erst den Engpasszuschlag, dann den Preis des Zeitdrucks.

Was daraus folgt

Wer jetzt eine belastbare Roadmap aufsetzt und die Vorprojekte startet, migriert zu Konditionen und in einem Tempo, die er selbst bestimmt. Die Entscheidung über den Pfad kann dabei durchaus noch offen sein: CVI-Umstellung, Stammdatenbereinigung und die Sichtung der Eigenentwicklungen zahlen auf jedes Szenario ein. Details zu unserem Vorgehen stehen auf der Seite S/4HANA-Migration & ECC 2027.

Das Vorgehen

In fünf Schritten von der Analyse zur Roadmap

  1. Ist-Analyse

    Systemstand, Datenbank, Eigenentwicklungen, Schnittstellen, Datenqualität und Gesellschaftsstruktur werden aufgenommen. Ohne diese Basis ist jede Aufwandsschätzung geraten.

  2. Pfadempfehlung

    Brownfield, Greenfield oder Selective Data Transition, begründet aus der Analyse statt aus einer Anbieterpräferenz. Sie bekommen die Argumente für beide Seiten, nicht nur für eine.

  3. Aufwandsindikation

    Innerhalb von fünf Werktagen nach dem Erstgespräch erhalten Sie eine unverbindliche Größenordnung für Ihr konkretes Vorhaben: Aufwand, Laufzeit, kritische Posten.

  4. Vorprojekte starten

    CVI-Umstellung, Stammdaten und Custom Code laufen im ECC-Betrieb an, unabhängig von der finalen Pfadentscheidung. Diese Arbeit ist in keinem Szenario verloren.

  5. Roadmap und Budget

    Aus Analyse, Pfad und Vorprojekten entsteht ein belastbarer Plan mit Meilensteinen und Budgetrahmen, den Sie in die Gremien tragen können.

Zahlen & Fakten

ECC 2027 und S/4HANA: die Fakten im Überblick

  • Die Mainstream-Wartung für SAP ECC (Business Suite 7, EhP 6–8) endet am 31. Dezember 2027; für die Enhancement Packages 0 bis 5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen.
  • Extended Maintenance ist bis Ende 2030 gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis möglich; die RISE-Transition-Option bis 2033 gilt nur mit RISE-Vertrag und HANA-Datenbank.
  • Rund die Hälfte der SAP-Bestandskunden will laut DSAG bis 2030 migrieren; typische S/4HANA-Projekte dauern 12 bis 24 Monate.
  • Staufenberg Advisory begleitet S/4HANA-Migrationen auf allen drei Pfaden (Brownfield, Greenfield und Selective Data Transition) und liefert nach dem Erstgespräch innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Aufwandsindikation.
  • Staufenberg Advisory ist ein 2015 gegründetes Beratungs- und IT-Haus mit über 50 Spezialisten und Projekterfahrung aus Einsätzen bei Konzernen und öffentlichen Auftraggebern.
Kundenstimmen

Was Kunden aus laufenden Projekten berichten

Wir haben zwei Jahre über den richtigen Zeitpunkt diskutiert und dabei übersehen, dass die Vorprojekte unabhängig von der Pfadentscheidung anstehen. Mit der CVI-Umstellung und der Stammdatenbereinigung haben wir angefangen, bevor die Grundsatzfrage entschieden war. Das war die beste Entscheidung im ganzen Vorhaben.
Leiter SAP-Applikationen Industrieunternehmen, 1.200 Mitarbeiter
Die Aufwandsindikation kam nach vier Tagen und war unangenehm konkret: Zwei Bereiche, die wir für unkritisch gehalten hatten, standen ganz oben in der Risikoliste. Für die Vorlage im Vorstand war genau das der Punkt, der die Freigabe gebracht hat.
Kaufmännischer Leiter Zulieferer, mehrere Gesellschaften
Wir hatten mit Greenfield geliebäugelt, weil das System über die Jahre zugebaut worden war. Die Analyse hat gezeigt, dass unsere Kernprozesse tragfähig sind und ein Umbau die Hälfte kostet. Dass uns jemand vom größeren Projekt abrät, war neu für uns.
Bereichsleiterin Finanzen Handelskonzern
Häufige Fragen

Häufige Fragen zum ECC-Wartungsende 2027

Wann endet die Wartung für SAP ECC?

Die Mainstream-Wartung für SAP ECC 6.0 (Business Suite 7, Enhancement Packages 6 bis 8) endet am 31. Dezember 2027. Für die Enhancement Packages 0 bis 5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen. Extended Maintenance ist gegen Aufpreis bis Ende 2030 möglich, eine Transition-Option innerhalb von RISE reicht unter engen Voraussetzungen bis 2033. Für die Planung der meisten Bestandskunden ist 2027 das maßgebliche Datum.

Was passiert, wenn wir bis 2027 nicht migriert haben?

Das System läuft technisch weiter, aber ohne reguläre Korrekturen und ohne die Umsetzung von Rechtsänderungen durch SAP. Betroffen sind damit ausgerechnet die Bereiche, die sich am häufigsten ändern: Lohnabrechnung, Steuermeldungen und elektronische Rechnungsstellung. Der Betrieb lässt sich über Extended Maintenance bis Ende 2030 verlängern, gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis und nur unter Voraussetzungen. Das verschafft Luft, macht das Projekt aber weder kleiner noch günstiger.

Wann muss unser S/4HANA-Projekt spätestens starten?

Rechnen Sie rückwärts: Typische Projekte dauern 12 bis 24 Monate, Brownfield am unteren, Greenfield am oberen Rand. Wer vor dem Wartungsende Ende 2027 produktiv sein will, startet spätestens im vierten Quartal 2026 und beginnt sofort mit den Pflicht-Vorprojekten. Wer Extended Maintenance als eingeplanten Puffer nutzt, hat bis 2027 Zeit für den Projektstart. Wichtig ist die Unterscheidung: Die Vorprojekte laufen unabhängig von der Pfadentscheidung und sollten nicht auf sie warten.

Brownfield oder Greenfield: Was ist der richtige Weg?

Brownfield, also die Conversion, erhält Prozesse, Historie und Eigenentwicklungen und ist meist der schnellste Weg. Er passt, wenn das Bestandssystem im Kern tragfähig ist. Greenfield lohnt sich, wenn Prozesse ohnehin neu ausgerichtet werden sollen oder das System über Jahre zugebaut wurde. Die Selective Data Transition ist der Mittelweg für große, heterogene Landschaften. Die Entscheidung sollte auf einer Ist-Analyse beruhen; Staufenberg Advisory spricht deshalb eine begründete Pfadempfehlung aus, keine Anbieterpräferenz.

Was kostet eine S/4HANA-Migration?

Die Kosten hängen von Migrationspfad, Systemgröße, Menge und Qualität der Eigenentwicklungen, Datenqualität und Anzahl der Gesellschaften ab. Eine Pauschale wäre unseriös, eine Einschätzung auf Basis Ihres Systems dagegen möglich. Genau dafür gibt es die Aufwandsindikation von Staufenberg Advisory: Nach dem Erstgespräch erhalten Sie innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Größenordnung für Ihr konkretes Vorhaben.

Welche Vorprojekte sollten wir jetzt schon starten?

Vier Arbeitspakete lohnen sich unabhängig vom gewählten Pfad und lassen sich im laufenden ECC-Betrieb erledigen: die CVI-Umstellung auf den Geschäftspartner, die Bereinigung der Stammdaten, die Sichtung der Eigenentwicklungen und, falls noch offen, die New-GL-Migration. Dazu kommen das Aufräumen der Berechtigungen und eine Übersicht aller Schnittstellen. Diese Arbeit ist in keinem Szenario verloren und verkürzt das eigentliche Projekt spürbar.

Lohnt sich Wartung durch einen Drittanbieter statt der Migration?

Als Zwischenlösung für ein System, das ohnehin kurz vor der Ablösung steht, kann das wirtschaftlich sein. Als Dauerlösung nicht: Drittanbieter können keine neuen gesetzlichen Anpassungen aus dem Hause SAP liefern und keinen Zugang zu Herstellerkorrekturen bieten. Hinzu kommt, dass der Markt für ECC-Fachleute schrumpft. Der Weiterbetrieb wird damit nicht günstiger, sondern nur später teuer.

Warum wird eine späte Migration teurer?

Rund die Hälfte der SAP-Bestandskunden will laut DSAG bis 2030 migrieren. Rechnet man das gegen Projektlaufzeiten von 12 bis 24 Monaten, sucht ein Großteil des Marktes im selben engen Zeitfenster dieselben erfahrenen Berater. Die Folge ist absehbar: Verfügbarkeiten sinken, Tagessätze steigen, und späte Projekte zahlen doppelt, erst den Engpasszuschlag und dann den Preis des Zeitdrucks.

Kontakt

Kontakt: Aufwandsindikation in fünf Werktagen anfordern

Innerhalb kurzer Zeit meldet sich ein geschulter Ansprechpartner – je nach Thema auch der Geschäftsführer persönlich. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten. Sie nehmen eine Einschätzung zu Machbarkeit und Zeitrahmen sowie konkrete Optimierungsvorschläge mit – eine fertige Erstberatung, die Sie theoretisch auch zu Ihrem bisherigen Dienstleister tragen könnten. Wir liefern zuerst Wert, dann reden wir über Zusammenarbeit.

Erstgespräch anfragen

Ihr Thema hilft uns, gleich den richtigen Ansprechpartner einzubinden. Pflicht ist nur die E-Mail-Adresse.