S/4HANA-Migration & ECC 2027

Zwischen Ihnen und dem ECC-Wartungsende 2027 liegt ein Projekt von 12 bis 24 Monaten. Wir sagen Ihnen in fünf Werktagen, wie groß Ihres ist.

Die S/4HANA-Migration ist kein IT-Upgrade, sondern die größte Systementscheidung dieses Jahrzehnts. Wir ordnen die Deadlines ehrlich ein, zeigen Ihnen die drei Wege nach S/4HANA und liefern nach dem Erstgespräch innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Aufwandsindikation.

  • 300+ aktive Kunden
  • Google-Bewertung 5,0
  • Seit 2015 am Markt
Projektteam bespricht die S/4HANA-Roadmap am Konferenzbildschirm
Die Deadlines

SAP ECC Wartungsende: was 2027, 2030 und 2033 wirklich bedeuten

Was bedeutet das SAP-ECC-Wartungsende?

Das SAP-ECC-Wartungsende bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem SAP die reguläre Wartung für die ECC-Generation einstellt: Für die Business Suite 7 (EhP 6–8) endet die Mainstream-Wartung am 31. Dezember 2027, für die Enhancement Packages 0–5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen. Ohne Zusatzvereinbarung gibt es danach keine regulären Korrekturen und Rechtsänderungen mehr – der Weiterbetrieb wird zum kalkulierten Risiko.

Wer die Diskussion um SAP ECC 2027 verfolgt, begegnet drei Jahreszahlen, und sie sind nicht gleichwertig. Die verbindliche Faktenlage sieht so aus:

  • Ende 2025: Mainstream-Wartung für EhP 0–5 und Compatibility Packs größtenteils ausgelaufen – wer hier arbeitet, ist bereits heute ohne reguläre Wartung.
  • 31. Dezember 2027: Die Mainstream-Wartung für die SAP Business Suite 7 (EhP 6–8) endet. Das ist die Deadline, die für die meisten ECC-Bestandskunden zählt.
  • Ende 2030: Extended Maintenance ist gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis und nur unter Voraussetzungen möglich – eine Brücke, keine Strategie: Sie kostet jedes Jahr Geld, ohne das Projekt kleiner zu machen.
  • 2033: Die RISE-Option („SAP ERP, private edition, transition option“) verlängert den Betrieb nur für Kunden mit RISE-Vertrag und HANA-Datenbank, für die wenigsten Bestandskunden ein relevanter Pfad.

Die ehrliche Zusammenfassung: 2027 ist das Datum, mit dem Sie planen sollten. Alles danach ist teurer Aufschub mit Bedingungen.

  1. Ende 2025 EhP 0–5

    Mainstream-Wartung bereits ausgelaufen. Wer hier arbeitet, ist heute ohne reguläre Wartung.

  2. 31.12.2027 Business Suite 7 (EhP 6–8)

    Hier endet die Mainstream-Wartung, die Deadline für die meisten ECC-Bestandskunden.

  3. Ende 2030 Extended Maintenance

    Nur gegen zwei Prozentpunkte Aufpreis – eine Brücke, keine Strategie.

  4. 2033 RISE-Option

    Nur mit RISE-Vertrag und HANA-Datenbank, für die wenigsten Bestandskunden relevant.

Migrationspfade

Ihre drei Wege nach S/4HANA

Es gibt nicht den einen richtigen Migrationspfad. Es gibt den, der zu Ihrer Systemlandschaft, Ihrer Datenqualität und Ihrer Veränderungsbereitschaft passt.

Brownfield: die S/4HANA-Conversion

Eine S/4HANA-Conversion (Brownfield) ist die technische Umstellung eines bestehenden SAP-ECC-Systems auf S/4HANA, bei der Prozesse, Konfiguration und Historie erhalten bleiben; Eigenentwicklungen werden übernommen und bereinigt. Brownfield passt, wenn Ihre Prozesse im Kern tragfähig sind und Sie Investitionen in Custom Code und eingespielte Abläufe nicht ohne Not aufgeben wollen. Es ist in der Regel der schnellste und planbarste Weg – vorausgesetzt, die Pflicht-Vorarbeiten wie die CVI-Umstellung sind sauber erledigt.

Greenfield – die Neuimplementierung

Greenfield bedeutet Neustart auf einem leeren S/4HANA-System: Prozesse werden am Standard ausgerichtet, Altlasten bleiben zurück, nur ausgewählte Daten ziehen um. Das passt, wenn Ihr System über Jahre zugebaut wurde, Prozesse ohnehin neu gedacht werden sollen oder eine Harmonisierung über Gesellschaften ansteht. Der Preis dafür ist ehrlich benannt: mehr Umstellungsaufwand für die Organisation, mehr Change-Management, meist eine längere Laufzeit.

Selective Data Transition: der selektive Übergang

Die Selective Data Transition kombiniert beide Welten: Sie übernehmen ausgewählte Prozesse, Organisationseinheiten und Daten in ein neues oder konvertiertes System – etwa bei Carve-outs, Konsolidierungen mehrerer ECC-Systeme oder wenn nur Teile der Historie mitziehen sollen. Der Ansatz ist mächtig, aber anspruchsvoll: Er verlangt Migrationserfahrung und ein präzises Datenkonzept und lohnt sich vor allem in großen, heterogenen Landschaften.

Welcher Weg passt zu Ihrem System?

Nach dem Erstgespräch erhalten Sie innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Aufwandsindikation – inklusive begründeter Pfadempfehlung.

Vorprojekte

Pflicht-Vorprojekte – womit Sie heute starten können, egal welchen Weg Sie wählen

Sie müssen den Migrationspfad nicht entschieden haben, um anzufangen: Drei Vorprojekte sind auf fast jedem Weg nach S/4HANA Pflicht, reduzieren Aufwand und Risiko des Hauptprojekts und sind deshalb der beste Einstieg in die Zusammenarbeit.

CVI- und Business-Partner-Umstellung

Die Customer-Vendor-Integration führt Kunden- und Lieferantenstammdaten zum Business Partner zusammen. Ohne sie startet keine S/4HANA-Conversion. Die Umstellung deckt regelmäßig Altlasten auf: Dubletten, inkonsistente Adressdaten, verwaiste Konten. Wer sie früh erledigt, entkoppelt dieses Risiko vom Zeitdruck des Hauptprojekts; wir liefern sie als klar umrissenes Projekt mit definiertem Ende.

Stammdatenbereinigung & Datenmigrationsvorbereitung

Jede Migration ist nur so gut wie die Daten, die sie überführt. Wir bereinigen Stammdaten, definieren Bereinigungsregeln und Verantwortlichkeiten und bereiten Extraktion, Mapping und Validierung vor, damit die spätere Datenmigration ein geplanter Arbeitsstrom wird statt der Überraschung im Testzyklus. Der Nebeneffekt: Von sauberen Stammdaten profitiert Ihr Bestandssystem sofort, nicht erst nach dem Go-live.

New-GL-Migration

Wer noch auf dem klassischen Hauptbuch arbeitet, sollte die New-GL-Migration nicht in das S/4HANA-Projekt hineinschieben. Die Umstellung auf das neue Hauptbuch (mit Belegaufteilung, paralleler Rechnungslegung und Ledger-Logik) ist ein eigenes, gut beherrschbares Vorhaben, das die spätere Conversion deutlich entlastet und dem Finanzbereich schon vorab bessere Strukturen gibt.

Marktdynamik

Warum der Zeitpunkt Ihrer S/4HANA-Migration über den Preis entscheidet

Rund die Hälfte der SAP-Bestandskunden will laut DSAG bis 2030 migrieren. Rechnen Sie das gegen typische Projektlaufzeiten von 12 bis 24 Monaten, ergibt sich ein enges Zeitfenster, in dem ein Großteil des Marktes dieselben erfahrenen Berater sucht. Die Konsequenz ist absehbar: Verfügbarkeiten sinken, Tagessätze steigen, und Projekte, die spät starten, zahlen doppelt – erst den Engpasszuschlag, dann den Zeitdruck.

Wer 2026 nicht plant, kauft 2027 teuer ein. Umgekehrt gilt: Wer jetzt eine belastbare Roadmap aufsetzt und die Pflicht-Vorprojekte startet, migriert zu Konditionen und in einem Tempo, das er selbst bestimmt – und nicht der Markt.

Team analysiert Kennzahlen und Zeitpläne zur Migrationsplanung

Verschaffen Sie sich Klarheit, bevor der Markt eng wird.

Erstgespräch vereinbaren, Aufwandsindikation in fünf Werktagen erhalten.

Unser Vorgehen

Unser Vorgehen: von der ersten Frage bis zum Go-live

  1. Erstgespräch

    30 Minuten, kostenlos: Wir klären Systemstand (Release, Enhancement Package, Datenbank), Zielbild und Rahmenbedingungen und sagen offen, ob und wo Handlungsdruck besteht.

  2. Ist-Analyse

    Wir sichten Systemlandschaft, Eigenentwicklungen, Datenqualität und laufende Initiativen. Kompakt und fokussiert, bei Bestandskunden deutlich verkürzt.

  3. Aufwandsindikation in fünf Werktagen

    Innerhalb von fünf Werktagen nach dem Erstgespräch erhalten Sie eine unverbindliche Aufwandsindikation: Größenordnung, Zeitrahmen, empfohlener Migrationspfad und die nächsten konkreten Schritte.

  4. Roadmap

    Gemeinsam schneiden wir das Vorhaben in beherrschbare Etappen: Vorprojekte, Hauptprojekt, Testzyklen, Cutover – mit Meilensteinen, Verantwortlichkeiten und Puffern.

  5. Umsetzung

    Wir setzen um, mit eingespielten Teams und klarer Projektverantwortung. Bei definiertem Scope mit Festpreisgarantie – Sie kaufen ein Ergebnis, kein offenes Ende.

Der Vergleich

Migrationsberatung im Vergleich: woran Sie den Unterschied erkennen

Vor einem Projekt dieser Größenordnung versprechen alle Anbieter dasselbe. Deshalb machen wir den Unterschied an Zusagen fest, an denen Sie uns messen können:

Typische Migrationsberatung
  • Eine belastbare Größenordnung gibt es erst spät im Angebotsprozess
  • Pfadempfehlung nach Anbieter-Präferenz
  • Offenes Ende statt definiertem Ergebnis
  • Der Einstieg beginnt gleich mit dem Großprojekt
Staufenberg Advisory
  • Unverbindliche Aufwandsindikation innerhalb von fünf Werktagen nach dem Erstgespräch
  • Begründete Pfadempfehlung auf Basis der Ist-Analyse
  • Bei definiertem Scope Festpreisgarantie: Sie kaufen ein Ergebnis
  • Einstieg über klar umrissene Pflicht-Vorprojekte mit definiertem Ende
Projekterfahrung aus Einsätzen bei

Die Projekte, aus denen unsere Migrationsberater kommen

Eine Conversion verzeiht wenig. Unsere Berater haben Systemumstellungen in Umgebungen begleitet, in denen Stillstand keine Option war und jeder Schritt dokumentiert sein musste.

Zahlen & Fakten

S/4HANA-Migration und ECC 2027 – die Fakten im Überblick

  • Die Mainstream-Wartung für SAP ECC (Business Suite 7, EhP 6–8) endet am 31. Dezember 2027; für die Enhancement Packages 0–5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen.
  • Extended Maintenance ist bis Ende 2030 gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis möglich; die RISE-Option bis 2033 gilt nur mit RISE-Vertrag und HANA-Datenbank.
  • Rund die Hälfte der SAP-Bestandskunden will laut DSAG bis 2030 migrieren; typische S/4HANA-Projekte dauern 12 bis 24 Monate.
  • Staufenberg Advisory begleitet S/4HANA-Migrationen auf allen drei Pfaden (Brownfield, Greenfield und Selective Data Transition) und liefert nach dem Erstgespräch innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Aufwandsindikation.
Kundenstimmen

Was Kunden über die Zusammenarbeit sagen

Wir haben bewusst mit der CVI-Umstellung begonnen, bevor der Migrationspfad final entschieden war. Das Vorprojekt hat Dubletten und Datenaltlasten aufgedeckt, die uns im Hauptprojekt teuer geworden wären. Rückblickend war das die richtige Reihenfolge.
Programm-Manager Handelsgruppe, 12 Gesellschaften
Die Pfadempfehlung kam mit einer Begründung aus der Analyse unseres Systems, nicht aus einem Folienstandard. Brownfield war für uns die richtige Entscheidung, und das Projekt lief entlang des Plans, den wir zu Beginn aufgesetzt hatten. Überraschungen gab es im Testzyklus, nicht im Cutover.
IT-Leiter Baustoffhersteller, 5 Standorte
Ich habe drei Anbieter um eine belastbare Größenordnung gebeten; hier kam sie innerhalb von fünf Werktagen. Der Schnitt in Vorprojekte und Hauptprojekt hat uns die interne Freigabe deutlich erleichtert. Termine und Annahmen halten bislang.
CIO Versicherungsgruppe
Häufige Fragen

Häufige Fragen zur S/4HANA-Migration

Wie lange läuft SAP ECC noch?

Die Mainstream-Wartung für SAP ECC 6.0 (Business Suite 7, EhP 6–8) endet am 31. Dezember 2027; für die Enhancement Packages 0–5 ist sie bereits Ende 2025 ausgelaufen. Extended Maintenance ist gegen Aufpreis bis Ende 2030 möglich, eine RISE-Transition-Option reicht unter engen Voraussetzungen bis 2033. Für die Planung der meisten Bestandskunden ist 2027 das maßgebliche Datum.

Was kostet eine S/4HANA-Migration?

Die Kosten hängen von Migrationspfad (Brownfield, Greenfield, Selective Data Transition), Systemgröße, Menge und Qualität der Eigenentwicklungen, Datenqualität und Anzahl der Gesellschaften ab. Seriös ist keine Pauschale, sondern eine Einschätzung auf Basis Ihres Systems. Genau dafür gibt es die Aufwandsindikation von Staufenberg Advisory: Nach dem Erstgespräch erhalten Sie innerhalb von fünf Werktagen eine unverbindliche Größenordnung für Ihr konkretes Vorhaben.

Brownfield oder Greenfield: Was ist der richtige Weg?

Brownfield (Conversion) erhält Prozesse, Historie und Eigenentwicklungen und ist meist der schnellste Weg, sofern das Bestandssystem im Kern tragfähig ist. Greenfield lohnt sich, wenn Prozesse ohnehin neu ausgerichtet werden sollen oder das System über Jahre zugebaut wurde. Die Selective Data Transition ist der Mittelweg für große, heterogene Landschaften. Die Entscheidung sollte auf einer Ist-Analyse beruhen. Staufenberg Advisory spricht deshalb eine begründete Pfadempfehlung aus, keine Anbieter-Präferenz.

Was ist die CVI-Umstellung?

Die Customer-Vendor-Integration (CVI) führt Kunden- und Lieferantenstammdaten im SAP-System zum zentralen Business Partner zusammen. Sie ist technische Pflichtvoraussetzung jeder S/4HANA-Conversion und sollte deutlich vor dem Hauptprojekt abgeschlossen werden, weil sie regelmäßig Datenaltlasten aufdeckt. Als eigenständiges Vorprojekt ist sie ein idealer, klar kalkulierbarer Einstieg in die Migrationsvorbereitung.

Wie lange dauert eine S/4HANA-Migration?

Typische Projekte dauern 12 bis 24 Monate, abhängig von Pfad, Systemgröße und Organisationsreife. Dazu kommt die Vorlaufzeit für Pflicht-Vorprojekte wie CVI-Umstellung, Stammdatenbereinigung und gegebenenfalls New-GL-Migration. Wer das Wartungsende 2027 als Ziel nimmt, sollte die Planung deshalb spätestens 2026 beginnen.

Was passiert, wenn wir bis 2027 nicht fertig sind?

Nach dem Ende der Mainstream-Wartung lässt sich der ECC-Betrieb über Extended Maintenance bis Ende 2030 verlängern – gegen einen Aufpreis von zwei Prozentpunkten auf die Wartungsbasis und nur unter Voraussetzungen. Das verschafft Luft, macht das Projekt aber weder kleiner noch günstiger. Sinnvoller ist es, jetzt mit den Pflicht-Vorprojekten zu starten und den Projektzeitraum selbst zu bestimmen, statt ihn vom Markt diktieren zu lassen.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre S/4HANA-Roadmap

Innerhalb kurzer Zeit meldet sich ein geschulter Ansprechpartner – je nach Thema auch der Geschäftsführer persönlich. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten. Sie nehmen eine Einschätzung zu Machbarkeit und Zeitrahmen sowie konkrete Optimierungsvorschläge mit – eine fertige Erstberatung, die Sie theoretisch auch zu Ihrem bisherigen Dienstleister tragen könnten. Wir liefern zuerst Wert, dann reden wir über Zusammenarbeit.

Erstgespräch anfragen

Ihr Thema hilft uns, gleich den richtigen Ansprechpartner einzubinden. Pflicht ist nur die E-Mail-Adresse.