Was kostet ein EDV-Dienstleister?
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Klassische EDV-Betreuung wird meist nach Stunden abgerechnet und ist dadurch schwer planbar. Bei Staufenberg Advisory zahlen Sie einen Festpreis ab 19 € pro Nutzer und Monat (Basic); die meisten Kunden liegen mit dem Vollpaket zwischen 49 und 99 € pro Nutzer und Monat. Darin ist die laufende Betreuung enthalten; Störungen kosten nicht extra. Der Vergleich zweier Angebote scheitert dabei selten am Preis, sondern am Umfang: Zwei Angebote mit demselben Betrag pro Nutzer können sich in den Jahreskosten um den Faktor zwei unterscheiden, weil das eine Überwachung, geprüfte Datensicherung und Sicherheitsarbeit enthält und das andere sie zusätzlich berechnet. Lassen Sie sich deshalb enthaltene und zusätzlich berechnete Leistungen getrennt aufschreiben. Nicht enthalten sind bei uns Projekte wie Migrationen oder Standortanbindungen; die kalkulieren wir nach Umfang und bei definiertem Vorhaben zum Festpreis. Der Einstieg ist über drei Monate Testzeit abgesichert.
Was ist der Unterschied zwischen EDV-Dienstleister und IT-Dienstleister?
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Inhaltlich meinen beide Begriffe dasselbe: die Betreuung der Computer, Server, Programme und Netzwerke eines Unternehmens. „EDV“ (elektronische Datenverarbeitung) ist der ältere Begriff; heute spricht die Branche von IT-Dienstleistern oder Managed IT Services, und statt vom EDV-Berater von IT-Beratung. Der eigentliche Unterschied liegt in der Arbeitsweise: Moderne Anbieter überwachen Systeme vorbeugend und arbeiten zum Festpreis, statt Ausfälle nach Stunden zu reparieren. Hinter dem Begriffswechsel steckt deshalb mehr als Mode: Er markiert eine andere Interessenlage. Wer nach Stunden abrechnet, verdient an der Störung; wer einen Festpreis je Arbeitsplatz erhält, verdient am besten, wenn nichts ausfällt, und investiert entsprechend in Überwachung und Standardisierung. Der zweite Unterschied ist die Zuständigkeit: Klassische EDV-Betreuung hing meist an einer Person, moderne Betreuung an einem Team mit dokumentierter Umgebung. Für Sie zählt vor allem der zweite Punkt, denn er entscheidet über Urlaub, Krankheit und Ruhestand.
Was macht ein moderner EDV-Dienstleister?
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Er hält die komplette IT eines Unternehmens am Laufen: Er überwacht Server und Rechner permanent, spielt Updates ein, sichert Daten, schützt vor Angriffen und hilft den Mitarbeitern bei Problemen, per Fernzugriff und vor Ort. Dazu kommen Themen wie Microsoft 365, Cloud-Umgebungen und die Telefonanlage. Gute Anbieter beraten außerdem, welche Abläufe sich digitalisieren und automatisieren lassen. Zwei Aufgaben gehören ebenfalls dazu, werden aber selten genannt, weil man sie nicht sieht: die Dokumentation Ihrer Umgebung und die regelmäßige Prüfung, ob sich die Datensicherung tatsächlich zurückspielen lässt. Beides fällt niemandem auf, solange alles läuft, und beides entscheidet den Ernstfall. Ein moderner Dienstleister weist diese Arbeiten deshalb nach, üblicherweise in einem kurzen Bericht je Monat oder Quartal. Fehlt dieser Nachweis über längere Zeit, zahlen Sie erfahrungsgemäß für Bereitschaft, die nicht stattfindet – fordern Sie ihn ein, bevor Sie kündigen.
Können Sie unsere EDV übernehmen, wenn nichts dokumentiert ist?
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Ja, das ist sogar der Normalfall. Wir nehmen Ihr Bestandssystem selbst auf und dokumentieren es nach unserem Standard, bevor Ihr bisheriger Betreuer aufhört; auf dessen Mitwirkung sind wir nicht angewiesen. Ihr System läuft während der Übernahme unverändert weiter, realistisch ist der Wechsel in 14 Tagen abgeschlossen. Aufgenommen werden dabei sechs Dinge: Zugänge und Administratorrechte, die Netz- und Serverübersicht, die Verträge zu Ihrer Branchensoftware, die Datensicherung samt Rücksicherungstest, Lizenzen mit ihren Verlängerungsterminen und die gewachsenen Sonderlösungen, die in keiner Dokumentation stehen. Der letzte Punkt ist der aufwendigste und der wichtigste: der Rechner, der nie ausgeschaltet werden darf, das Skript, das nachts läuft, der Drucker, der nur über einen bestimmten Arbeitsplatz funktioniert. Genau daran scheitern Übernahmen ohne Aufnahme. Die fertige Dokumentation gehört anschließend Ihnen und bleibt bei Ihnen im Haus, auch wenn Sie sich später gegen uns entscheiden. Damit sind Sie beim nächsten Wechsel nicht wieder auf die Mitwirkung eines Dienstleisters angewiesen.
Wie finde ich einen guten EDV-Dienstleister?
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Vergleichen Sie Anbieter an vier Punkten: Festpreis pro Mitarbeiter statt Stundenabrechnung, zugesagte Störungsannahme rund um die Uhr, verpflichtende Dokumentation Ihrer Systeme und ein Team statt einer einzelnen Person. Lassen Sie sich außerdem den Wechselprozess erklären. Ein guter Anbieter beschreibt Ihnen konkret, wie er Ihr System übernimmt, ohne dass ein Ausfalltag entsteht. Wer stattdessen zuerst über neue Hardware spricht, berät nicht, sondern verkauft. Zwei weitere Fragen trennen erfahrungsgemäß gute von schlechten Angeboten. Erstens: Wem gehört die Dokumentation Ihrer Systeme? Sie muss bei Ihnen liegen und dort bleiben, sonst sind Sie beim nächsten Wechsel wieder von der Mitwirkung eines Dienstleisters abhängig. Zweitens: Was kostet ein Wechsel weg von diesem Anbieter? Klären Sie das, solange Sie noch nicht gewechselt haben – nach der Unterschrift ist es keine Verhandlung mehr, sondern eine Rechnung. Ein Anbieter, der diese Frage ausweichend beantwortet, hat sie für sich schon entschieden.
EDV-Dienstleister oder eigener IT-Mitarbeiter: Was ist wirtschaftlicher?
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Für die meisten Betriebe unter 200 Arbeitsplätzen ist der externe Dienstleister die wirtschaftlichere Wahl: Ein eigener IT-Mitarbeiter kostet inklusive Lohnnebenkosten ein Vielfaches, ist bei Urlaub und Krankheit nicht ersetzbar und kann nicht alle Themen von Sicherheit bis Cloud abdecken. Ein Anbieter wie Staufenberg Advisory stellt für einen Festpreis ab 19 € pro Nutzer und Monat ein ganzes Team mit allen Spezialisierungen, und das Wissen über Ihre Systeme liegt dokumentiert im Unternehmen statt in einem einzelnen Kopf. Der Kostenvergleich ist dabei nur die eine Hälfte der Rechnung. Die andere ist die Erreichbarkeit: Eine eigene Stelle deckt Bürozeiten ab, kein Wochenende und keine Nacht, und eine Rufbereitschaft für eine einzelne Person ist nicht dauerhaft tragfähig. Ab etwa 200 Arbeitsplätzen ändert sich das Bild, und dann ergänzen sich beide Wege: Die interne IT hält die Nähe zum Geschäft und die Fachanwendungen, der externe Partner bringt Spezialwissen, Bereitschaft rund um die Uhr und die Vertretung bei Ausfall.
Betreuen Sie auch kleine Betriebe, und auch außerhalb Ihrer Region?
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Ja, Staufenberg Advisory betreut Unternehmen ab 2 Arbeitsplätzen und arbeitet bundesweit; der Schwerpunkt für Vor-Ort-Einsätze liegt in Hessen. Da moderne EDV-Betreuung zum größten Teil aus der Ferne funktioniert, spielt die Entfernung im Alltag kaum noch eine Rolle. Aus der Ferne erledigt werden Störungsbehebung, Einrichtung neuer Arbeitsplätze, Aktualisierungen, Datensicherung und Überwachung. Vor Ort wird es bei drei Dingen: neuer Verkabelung und Netzwerktechnik, dem Austausch von Geräten und der ersten Aufnahme einer gewachsenen Umgebung, bei der es hilft, die Anlage einmal selbst gesehen zu haben. Für Kunden außerhalb Hessens bündeln wir solche Termine statt sie einzeln zu fahren, damit keine Anfahrtskosten für Kleinigkeiten entstehen. Die Störungsannahme läuft standortunabhängig rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr und ohne Aufpreis. Nach unten gibt es dabei keine Mindestgröße: Wir betreuen ab zwei Arbeitsplätzen, und für sehr kleine Betriebe ist das Basic-Paket mit sauber eingerichteter Datensicherung oft der richtige Zuschnitt.
Müssen wir mit Ihnen sofort alles in die Cloud umstellen?
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Nein. Cloud First heißt bei uns: Wir prüfen zuerst, ob die Cloud für Sie die bessere und günstigere Lösung ist. Umgestellt wird nur, was sich für Sie rechnet, und im Tempo, das zu Ihrem Betrieb passt. Ihre bestehende Umgebung betreuen wir ab dem ersten Tag, so wie sie ist. Es gibt sogar Fälle, in denen ein Server vor Ort die richtige Antwort bleibt, und wir sagen das offen: bei Maschinen und Produktionsanlagen mit Echtzeitanforderungen, bei Fachsoftware, für die der Hersteller nur den lokalen Betrieb freigibt, bei vertraglichen Vorgaben zum Ort der Datenverarbeitung und bei großen Datenmengen, die vor Ort entstehen. Dann bleibt ein klar umrissener Bestand im Haus, während E-Mail, Dateiablage, Verwaltung und Telefonie außerhalb betrieben werden. Diese Grenze halten wir schriftlich fest und prüfen sie bei jeder Erneuerung erneut, statt sie über Jahre fortzuschreiben.