Was kostet eine Cloud-Telefonanlage?
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Cloud-Telefonanlagen werden pro Nutzer und Monat abgerechnet; je nach Anbieter und Funktionsumfang liegen die Lizenzkosten üblicherweise im niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Nutzer. Bei Staufenberg Advisory kommen Einrichtung und laufende Betreuung als Teil des Managed-IT-Pakets dazu. Was das für Ihre Mitarbeiterzahl konkret bedeutet, rechnen wir Ihnen im kostenlosen Erstgespräch vor. Für den Vergleich von Angeboten lohnt der Blick auf drei Positionen, die den Nutzerpreis relativieren. Erstens die Zahl der gleichzeitigen Gespräche, die eine Lizenz erlaubt – manche Tarife berechnen sie getrennt. Zweitens die Vertragslaufzeit, die bei sehr günstigen Preisen häufig 24 Monate beträgt. Drittens die Gesprächskosten in Mobilfunknetze, die bei telefonintensiven Betrieben den Lizenzpreis übersteigen können. Nehmen Sie deshalb eine typische Monatsrechnung Ihres heutigen Anschlusses als Vergleichsgrundlage und rechnen Sie über zwölf Monate statt pro Nutzer. Erst diese Jahressumme macht zwei Angebote wirklich vergleichbar.
Können wir unsere Rufnummern mitnehmen?
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Ja, bestehende Rufnummern lassen sich in aller Regel vollständig zur neuen Cloud-Telefonanlage portieren, einzelne Nummern ebenso wie ganze Rufnummernblöcke. Staufenberg Advisory übernimmt den kompletten Portierungsprozess mit dem bisherigen Anbieter; für Ihre Kunden ändert sich nichts. Drei Stolpersteine gehören dabei zur Standardprüfung, weil sie einen Termin um Wochen verschieben können. Erstens muss der Anschlussinhaber im Portierungsauftrag genau so heißen wie im alten Vertrag – eine geänderte Firmierung oder ein Rechtsformwechsel lässt die Portierung scheitern. Zweitens werden Rufnummernblöcke in der Regel vollständig portiert; einzelne Nummern herauszulösen ist nicht überall möglich. Drittens ist der alte Vertrag erst zu kündigen, wenn der Portierungstermin bestätigt ist, sonst droht der Verlust der Nummer. Ein Umzug an einen anderen Standort braucht zusätzlich eine eigene Prüfung, weil Ortsnetzkennzahlen an das Vorwahlgebiet gebunden sind. Wir klären diese Punkte vor dem Auftrag und nicht während der Portierung, weil ein gescheiterter Antrag den ganzen Zeitplan verschiebt.
Was passiert bei einem Internetausfall?
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Anrufe laufen dann automatisch auf Mobilgeräte oder eine hinterlegte Ausweichnummer. Ihre Erreichbarkeit hängt nicht an einer einzelnen Leitung. Da die Anlage im Rechenzentrum betrieben wird, gehen eingehende Anrufe auch bei einem Ausfall in Ihrem Büro nicht verloren. Die sinnvolle Ausweichlösung richten wir bei der Einführung gleich mit ein. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen beiden Richtungen: Eingehende Anrufe sind über die Ausweichregel abgesichert, für ausgehende brauchen Sie ein zweites Netz – in der Praxis das Mobilfunknetz über die App auf dem Smartphone, die dieselbe Rufnummer nach außen zeigt. Die Regel wird einmal getestet und nicht nur eingerichtet, weil sie sonst im Ernstfall zum ersten Mal greift. Und der Notruf verdient eigene Aufmerksamkeit: Er hängt an der hinterlegten Standortadresse, die deshalb bei jedem Umzug nachgezogen werden muss – auch innerhalb desselben Ortes. Diese Angabe gehört in die Übergabe an den laufenden Betrieb, sonst wird sie beim nächsten Standortwechsel vergessen.
Brauchen wir neue Telefone?
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Nicht zwingend: Viele Teams telefonieren mit der Cloud-Telefonanlage komplett über Headset am Computer oder per App auf dem Smartphone. Wer klassische Tischtelefone bevorzugt, kann kompatible IP-Telefone weiterverwenden oder von uns passende Geräte einrichten lassen. Zwei Sonderfälle bedenken wir bei jeder Umstellung, weil sie im Betrieb überraschen. Erstens Geräte, die kein Telefon sind, aber am Anschluss hängen: Türsprechstellen, Aufzugsnotruf, Alarmanlagen und Frankiermaschinen. Sie werden regelmäßig vergessen und brauchen entweder einen Adapter oder eine eigene Lösung – ein Aufzugsnotruf, der nach der Umstellung nicht funktioniert, ist kein Schönheitsfehler. Zweitens vorhandene IP-Telefone: Weiterverwenden ist möglich, verlangt aber die Freigabe des Anbieters für das jeweilige Modell. Wir nehmen diese Geräte vor der Umstellung auf, statt sie am Umschalttag zu entdecken. Wer neu beschafft, sollte außerdem auf die Freigabeliste des Anbieters achten: Ein Modell ohne Freigabe funktioniert oft grundsätzlich, aber ohne Unterstützung bei Störungen, und genau die brauchen Sie am Umschalttag.
Wie lange dauert die Umstellung auf Cloud-Telefonie?
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Die technische Einrichtung ist meist innerhalb weniger Tage abgeschlossen; den Zeitplan bestimmt in der Praxis die Rufnummern-Portierung, die je nach bisherigem Anbieter einige Wochen Vorlauf braucht. Wichtig für Sie: Ihre alte Lösung bleibt bis zur Umschaltung aktiv. Es gibt keinen Tag ohne Telefon. Rechnen Sie insgesamt mit vier bis acht Wochen von der Entscheidung bis zur Umschaltung, wobei die Portierung den Takt vorgibt und nicht die Technik. Zwei Hinweise zur Terminwahl, weil hier die meisten Verzögerungen entstehen: Der Umschalttag sollte kein Montag und kein Tag vor einem Feiertag sein, damit bei Rückfragen alle Beteiligten erreichbar sind. Wir legen ihn bewusst auf einen Vormittag in der Wochenmitte und begleiten die Umschaltung, bis der erste Anruf in beide Richtungen nachweislich durchgegangen ist. Die Einweisung Ihres Teams legen wir auf denselben Tag, damit die neue Bedienung sofort im Alltag geübt wird.
Lohnt sich eine Cloud-Telefonanlage für 5 Mitarbeiter?
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Ja, gerade für kleine Teams ist sie die wirtschaftlichste Lösung, weil keine Anlage gekauft und gewartet werden muss und nur die tatsächlich genutzten Nutzer-Lizenzen bezahlt werden. Schon ein Fünf-Personen-Büro bekommt damit Funktionen, die früher Großunternehmen vorbehalten waren: Warteschleifen, Zeitsteuerung, Homeoffice-Anbindung und professionelle Ansagen. Wächst das Team, wachsen einfach die Lizenzen mit – und beim Schrumpfen ebenso, was gegenüber einer gekauften Anlage der eigentliche Vorteil ist: Die wird für die maximale Ausbaustufe bezahlt. Für ein Fünf-Personen-Büro fällt zusätzlich ein Posten weg, der bei eigenen Anlagen regelmäßig unterschätzt wird: Wartung und Erneuerung. Eine Anlage im Haus braucht Aktualisierungen, jemanden, der sie einspielt, und nach einigen Jahren einen Nachfolger. Bei fünf Arbeitsplätzen lohnt sich dafür keine eigene Zuständigkeit, und genau deshalb bleibt diese Arbeit in kleinen Betrieben erfahrungsgemäß liegen, bis ein Ausfall sie erzwingt.
Was ist besser: Cloud-Telefonanlage oder klassische Telefonanlage?
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Für fast alle Unternehmen ist heute die Cloud-Telefonanlage die bessere Wahl: keine Hardware-Investition, keine Wartung, automatische Updates, Homeoffice-Fähigkeit und monatlich planbare Kosten pro Nutzer. Eine klassische Anlage vor Ort lohnt sich nur noch in Sonderfällen, etwa bei speziellen Standortanforderungen ohne verlässliche Internetanbindung. Welche Variante zu Ihrer Situation passt, klärt Staufenberg Advisory in der kostenlosen Erstberatung, inklusive ehrlicher Empfehlung, wenn die einfachere Lösung reicht. Eine Frage entscheidet dabei häufiger als jeder Funktionsvergleich, und sie hat mit Technik nichts zu tun: Wer verwaltet die Anlage im Alltag? Wenn ein Mitarbeiter dazukommt, eine Warteschleife geändert oder eine Ansage getauscht werden soll, braucht es entweder eine zuständige Person im Haus oder eine Betreuung, bei der die Änderung ein Anruf ist. Beides funktioniert; die Entscheidung darüber gehört aber vor die Auswahl des Anbieters und nicht danach.
Funktioniert eine VoIP-Telefonanlage auch im Homeoffice und unterwegs?
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Ja, das ist eine ihrer größten Stärken: Jeder Mitarbeiter ist unter seiner Büronummer erreichbar: am Tischtelefon, am Laptop und per App auf dem Handy. Anrufe lassen sich zwischen den Geräten übergeben, und für den Anrufer ist nicht erkennbar, von wo Ihr Team arbeitet. Für die Praxis sind zwei Punkte wichtig, die in Datenblättern selten stehen. Erstens die Verbindung im Homeoffice: Für gute Sprachqualität genügt eine übliche Anschlussleitung, aber ein Headset macht mehr Unterschied als jede Bandbreite – Freisprechen über Laptop-Mikrofon ist die häufigste Ursache für Beschwerden. Zweitens die Rufnummernanzeige: Mitarbeiter sollten aus dem Homeoffice mit der Büronummer nach außen telefonieren und nicht mit der privaten. Wir richten das bei der Einführung so ein und prüfen es mit einem Testanruf von außen. Praktisch nützt das vor allem beim Rückruf: Ein Kunde, der eine Mobilnummer im Display hatte, ruft nicht die Zentrale zurück, sondern eine einzelne Person – und die ist beim nächsten Mal im Urlaub.