Was kostet eine KI-Beratung?
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Die Workshop-Formate von Staufenberg Advisory haben feste Konditionen, die vom Umfang abhängen; konkrete Zahlen erhalten Sie nach dem kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch, in dem wir den passenden Zuschnitt klären. Den Umfang bestimmen vor allem drei Größen: die Zahl der Teilnehmer, die Zahl der Abteilungen, deren Abläufe betrachtet werden, und die Frage, ob am Ende nur eine Roadmap oder auch eine KI-Richtlinie steht. Was in vielen Angeboten nicht enthalten ist, ist der Schritt nach dem Workshop, also die Umsetzung der priorisierten Anwendungsfälle samt Betrieb. Fragen Sie deshalb jeden Anbieter, wer die Empfehlung anschließend verantwortet. Bis zu 75 % der Kosten können über Landes- und Bundesprogramme gefördert werden; die Antragstellung übernehmen wir. Eine Bewilligung ist damit nicht zugesagt, und der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme stehen. Das Erstgespräch selbst ist kostenlos und liefert bereits konkrete Vorschläge.
Was bringt KI im Mittelstand konkret?
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Den größten Effekt erzielt künstliche Intelligenz im Mittelstand bei wiederkehrenden Aufgaben: Belege verbuchen, E-Mails sortieren und beantworten, Angebote erstellen, Anrufe annehmen, Berichte zusammenstellen. In diesen Bereichen sparen Unternehmen regelmäßig mehrere Stunden pro Mitarbeiter und Woche und senken zugleich die Fehlerquote. Voraussetzung ist ein Ablauf, der überhaupt beschreibbar ist: Wo jeder Sachbearbeiter anders entscheidet, gehört zuerst die Regel geklärt und nicht das Werkzeug ausgewählt. Wenig geeignet sind seltene Einzelfälle mit hoher Tragweite, etwa Vertragsverhandlungen oder Personalentscheidungen. Dort liegt der Nutzen in der Vorbereitung, die Entscheidung bleibt beim Menschen. Rechnen Sie außerdem mit einer Anfangsphase, in der Ergebnisse noch gegengeprüft werden. Ohne diese Kontrolle entsteht im Team kein Vertrauen in den neuen Ablauf, und die Kollegen fallen zur alten Arbeitsweise zurück. Welche Prozesse in Ihrem Unternehmen das meiste Potenzial haben, zeigt eine Potenzialanalyse.
KI selbst einführen oder eine Beratung hinzuziehen?
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Einzelne KI-Werkzeuge können Sie problemlos selbst ausprobieren. Dafür braucht niemand eine Beratung. Eine Beratung lohnt sich, sobald Prozesse, Kundendaten oder mehrere Systeme betroffen sind: Dann entscheiden Priorisierung, Datenschutz und saubere Integration darüber, ob KI Nutzen stiftet oder Risiken schafft. Die ehrliche Grenze verläuft also nicht beim Budget, sondern bei der Frage, ob ein Fehler wehtun würde. Wer selbst startet, sollte zwei Dinge früh festlegen: welche Werkzeuge freigegeben sind und welche Daten hineingehören. Genau diese beiden Punkte fehlen in den meisten Häusern, in denen KI längst im Alltag genutzt wird. Kalkulieren Sie zudem den eigenen Aufwand mit: Auswahl, Einweisung der Kollegen und laufende Pflege binden Zeit von Personen, die diese Zeit im Tagesgeschäft ebenfalls brauchen. Ist sie nicht vorhanden, bleibt der Versuch bei einzelnen Anwendern stehen und verändert am Ablauf des Unternehmens nichts.
Ist ChatGPT im Unternehmen DSGVO-konform nutzbar?
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Ja, unter Voraussetzungen: Es braucht eine Unternehmensversion mit den passenden vertraglichen Vereinbarungen, klare Regeln, welche Daten eingegeben werden dürfen, und geschulte Mitarbeiter. Riskant ist nicht das Werkzeug an sich, sondern die ungeregelte private Nutzung, bei der Kundendaten unbemerkt in fremde Systeme wandern. Genau diesen Rahmen setzen wir im Workshop „Richtlinien & Datenschutz“ auf, lösungsorientiert statt mit pauschalen Verboten. Zu klären sind dabei üblicherweise die Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter, der Ort der Datenverarbeitung, die Aufbewahrungsdauer der Eingaben und die Frage, ob eigene Eingaben zum Training verwendet werden. Die Bewertung Ihres konkreten Falls gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung. Wir liefern die technische und organisatorische Grundlage dafür und dokumentieren die getroffenen Einstellungen. Ohne diese Dokumentation lässt sich im Nachhinein nicht belegen, unter welchen Bedingungen gearbeitet wurde – und genau darauf kommt es bei einer Prüfung an.
Wie läuft ein KI-Workshop für Unternehmen ab?
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Vor dem Termin nehmen wir Ihre Ausgangslage in einem kurzen Gespräch auf, damit der Workshop mit Beispielen aus Ihrem Alltag arbeitet statt mit Standardfolien. Im Termin selbst (je nach Format mit dem Führungskreis oder dem gesamten Team) erarbeiten wir Potenziale, priorisieren nach Aufwand und Nutzen und halten die Ergebnisse als Roadmap fest. Sie erhalten anschließend ein Dokument, mit dem Sie sofort weiterarbeiten können. Damit der Termin trägt, brauchen wir die Personen im Raum, die über Abläufe entscheiden dürfen. Ein Workshop ohne Entscheider liefert Ideen, aber keine Priorisierung. Als Vorarbeit nützlich sind eine Liste der eingesetzten Systeme sowie ein Überblick, wo heute schon KI-Werkzeuge im Einsatz sind, auch ungeregelt. Was der Workshop nicht leistet, ist die Umsetzung selbst: Sie ist der nächste Schritt und wird im Anschluss eigens geplant und beauftragt.
Brauchen wir eine eigene IT-Abteilung, um KI einzusetzen?
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Nein. Die meisten unserer Kunden im Mittelstand haben keine eigene IT-Abteilung. Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung der Automatisierungen übernehmen wir. Ihr Team braucht keine technischen Vorkenntnisse, sondern lediglich die Bereitschaft, die eigenen Abläufe offen auf den Tisch zu legen. Was Sie stellen müssen, ist ein Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis: nicht als Techniker, sondern als jemand, der Fragen zu Abläufen, Freigaben und Zuständigkeiten verbindlich beantworten kann. Erfahrungsgemäß bleiben Vorhaben ohne IT-Abteilung an dieser Stelle liegen und nicht an der Technik: Offene Fragen zu Zuständigkeiten halten ein Projekt länger auf als jede Schnittstelle. Hilfreich ist außerdem ein geordneter Überblick über die Zugänge zu den betroffenen Systemen, damit nicht mitten im Projekt geklärt werden muss, wer welche Zugangsdaten verwaltet. Alles Weitere, von der Einrichtung über die Überwachung bis zur Störungsbehebung, liegt bei uns und ist Teil der laufenden Betreuung.
Wird eine KI-Beratung staatlich gefördert?
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Ja, Beratungs- und Digitalisierungsleistungen sind in vielen Landes- und Bundesprogrammen förderfähig, je nach Programm mit bis zu 75 % der Kosten. Ob Ihr Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, hängt unter anderem von Größe und Standort ab. Staufenberg Advisory prüft das vor Projektbeginn und übernimmt die Antragstellung komplett. Unabhängig vom Programm gilt: Eine Bewilligung ist nie zugesagt, sie liegt allein bei der Förderstelle. Und der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt sein. Ein Workshop, der vor dem Bescheid stattfindet, ist im Regelfall nicht mehr förderfähig, auch nicht rückwirkend. Planen Sie deshalb die Bearbeitungszeit der Förderstelle ein, bevor Sie einen Termin fest zusagen. Viele Programme verlangen zusätzlich, dass der Berater zugelassen oder gelistet ist und dass die Leistung nachvollziehbar dokumentiert wird. Verbindliche Auskunft zu Ihrem Fall gibt allein die Förderstelle im laufenden Antragsverfahren.