Was kostet Individualsoftware?
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Die Spanne reicht von überschaubaren Beträgen für eine einzelne Schnittstelle bis zu Großprojekten. Entscheidend sind Umfang, Anzahl der angebundenen Systeme und die gewünschte Betriebsform. Den größten Kostentreiber unterschätzen viele Vorhaben: nicht das Programmieren, sondern die Klärung der Fachlogik. Jede Ausnahme, die im Alltag mündlich geregelt wird, muss entschieden und abgebildet werden. Zwei Posten fehlen in vielen Angeboten: der Betrieb nach dem Go-live samt Aktualisierungen und Sicherheitspatches sowie die Weiterentwicklung, wenn sich Ihre Abläufe ändern. Über die Nutzungsdauer betrachtet summiert sich beides häufig auf mehr als die Erstentwicklung. Staufenberg Advisory nennt deshalb Preise nach dem kostenlosen Erstgespräch: Danach wissen Sie, was Ihr Vorhaben kostet, mit Festpreisgarantie bei definiertem Leistungsumfang. Bis zu 75 % der Kosten können über Landes- und Bundesprogramme gefördert werden; eine Bewilligung ist damit nicht zugesagt, und der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme stehen.
Individualsoftware oder Standardsoftware: Was ist besser?
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Standardsoftware ist besser, wenn sie Ihren Prozess zu mindestens 80 bis 90 Prozent abdeckt; sie ist schneller eingeführt und günstiger im Betrieb. Individualsoftware lohnt sich, wenn Ihr Ablauf ein echter Wettbewerbsvorteil ist oder kein Standardprodukt ihn abbildet. Staufenberg Advisory prüft vor jedem Projekt zuerst, ob eine Standardlösung reicht, und empfiehlt die Individualentwicklung nur dort, wo sie nachweislich die bessere Rechnung ist. Entscheiden Sie die Frage nicht am Funktionsumfang, sondern an den verbleibenden 10 bis 20 Prozent: Handelt es sich um gesetzliche oder kundenseitige Pflichten, führt kein Weg daran vorbei. Sind es gewachsene Gewohnheiten, ist die Anpassung des eigenen Ablaufs meist die günstigere Antwort. Ungeeignet ist Eigenentwicklung für Standardaufgaben wie Buchhaltung, Lohnabrechnung oder Warenwirtschaft. Dort tragen Sie die Pflege gesetzlicher Änderungen dauerhaft selbst, die ein Hersteller im Rahmen seiner Wartung mitliefert.
Wer betreibt die Software nach der Entwicklung?
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Wir – nach dem Prinzip „Wir bauen und betreiben“: Monitoring, Aktualisierungen, Störungsbehebung und Weiterentwicklung kommen aus derselben Hand wie die Entwicklung. Auf Wunsch läuft die Lösung in Ihrer eigenen Umgebung, die Betriebsverantwortung kann trotzdem bei uns liegen. Sie stehen nach dem Go-live nicht allein da. Zum Betrieb gehört mehr als Verfügbarkeit: Sicherheitsaktualisierungen der eingesetzten Bibliotheken, Anpassungen an neue Versionen der angebundenen Systeme, Datensicherung samt geprüfter Wiederherstellung und die Festlegung, wer im Störungsfall in welcher Zeit reagiert. Diese Reaktionszeiten vereinbaren wir schriftlich, statt sie dem Einzelfall zu überlassen. Bei Ihnen bleibt die fachliche Hoheit: Sie entscheiden über Berechtigungen, Freigaben und die Reihenfolge der Weiterentwicklung, und Sie benennen eine Person, die im Zweifel fachlich verbindlich Auskunft gibt. Fehlt diese Rolle im Haus, verzögert sich jede Änderung, unabhängig davon, wie schnell entwickelt wird.
Kann die Software an unsere bestehenden Systeme angebunden werden?
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Ja. Schnittstellen sind einer unserer Schwerpunkte: Wir binden Shop, ERP, Lager, Buchhaltung und Branchensoftware an, auch wenn keine fertige Schnittstelle existiert. Bestehende Systeme wie DATEV, weclapp oder Shopify integrieren wir regelmäßig. Vor einer Zusage klären wir drei Dinge: ob das Zielsystem eine dokumentierte Programmierschnittstelle bietet, wer etwaige Lizenz- oder Freischaltkosten dafür trägt und in welche Richtung die Daten führend sind. Der letzte Punkt entscheidet über den Aufwand. Solange ein System die Wahrheit hält und die übrigen ihm folgen, bleibt die Anbindung schlank. Sobald dieselben Daten in zwei Systemen gepflegt werden dürfen, brauchen Sie Regeln für Konflikte, und der Aufwand steigt deutlich. Öffnet ein Hersteller seine Schnittstelle nicht oder nur kostenpflichtig, sagen wir das offen, statt einen brüchigen Umweg über Exportdateien zu bauen. Diese Klärung kostet am Anfang wenig Zeit und erspart später den teuersten Umbau. Welche Anbindungen bei Ihnen möglich sind, klären wir im Erstgespräch.
Wie lange dauert es, Individualsoftware entwickeln zu lassen?
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Eine Schnittstelle ist oft in wenigen Wochen produktiv, ein Portal oder eine Fachanwendung braucht je nach Umfang mehrere Monate. Wir planen jedes Vorhaben in Etappen, sodass Sie früh mit einem nutzbaren Stand arbeiten. Ein erster produktiver Teilstand ist dabei aussagekräftiger als ein vollständiger Abnahmetermin am Projektende. Was den Zeitplan in der Praxis trägt oder bricht, ist selten die Entwicklung, sondern die Verfügbarkeit Ihrer Fachleute: Wer die Abläufe kennt, braucht Zeit für Abstimmungen und Abnahmen, und zwar neben dem Tagesgeschäft. Rechnen Sie außerdem eine eigene Phase für Test und Datenübernahme ein. Altdaten sind fast immer unvollständiger als erwartet, und ihre Bereinigung ist Arbeit in Ihrem Haus. Kommen Schnittstellen zu Systemen Dritter hinzu, hängt der Termin zusätzlich an deren Reaktionszeiten. Den realistischen Zeitrahmen für Ihr Projekt erhalten Sie nach dem Erstgespräch, benannt mit den Punkten, die ihn gefährden können.
Wie finde ich den richtigen Anbieter für Individualsoftware?
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Prüfen Sie drei Punkte: Berät der Anbieter ehrlich, ob Standardsoftware reicht, statt sofort Entwicklung zu verkaufen? Übernimmt er nach dem Go-live Betrieb und Weiterentwicklung? Und kann er Schnittstellen zu Ihren bestehenden Systemen nachweisen? Fragen Sie zusätzlich nach den Rechten am Quellcode und nach der Dokumentation. Beides entscheidet darüber, ob Sie den Anbieter wechseln könnten, ohne von vorn zu beginnen. Lassen Sie sich außerdem nennen, welche Technologien eingesetzt werden und wie verbreitet diese sind: Eine exotische Wahl bindet Sie an die wenigen Fachkräfte, die sie beherrschen. Ein letzter Prüfstein ist die Reaktion auf Ihre Sonderfälle. Wer sie im ersten Gespräch alle zusagt, ohne nachzufragen, hat sie nicht verstanden. Bitten Sie zudem um eine Referenz, die den laufenden Betrieb über mehrere Jahre abdeckt, nicht nur den Projektabschluss. Staufenberg Advisory beantwortet alle drei Fragen im kostenlosen Erstgespräch, inklusive Einschätzung zu Machbarkeit, Kosten und Förderung.
Wird die Entwicklung von Individualsoftware gefördert?
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Ja, Individualsoftware- und Schnittstellen-Projekte sind in vielen Landes- und Bundesprogrammen förderfähig, je nach Programm mit bis zu 75 % der Kosten. Die Voraussetzungen hängen von Unternehmensgröße, Standort und Vorhaben ab. Staufenberg Advisory prüft Ihre Möglichkeiten vor Projektstart und übernimmt die komplette Antragstellung. Zwei Regeln gelten programmübergreifend: Eine Bewilligung ist nie zugesagt, die Entscheidung liegt allein bei der Förderstelle. Und der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt sein. Wer den Entwicklungsauftrag vor dem Bescheid unterschreibt, riskiert den Anspruch für das gesamte Vorhaben, und rückwirkend lässt sich das in der Regel nicht heilen. Planen Sie die Antragstellung deshalb als eigenen Schritt vor den Projektstart. Förderfähig sind meist Beratungs- und Umsetzungsleistungen, während laufende Betriebs- und Lizenzkosten häufig ausgenommen bleiben. Was in Ihrem Fall gilt, sagt verbindlich nur die Förderstelle im konkreten Antragsverfahren.