Was kostet ein Power-BI-Dashboard?
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Das hängt von der Zahl der Datenquellen, dem Aufbereitungsaufwand und dem Umfang der Auswertungen ab: Ein erstes Dashboard auf sauberer Datenbasis ist ein überschaubares Projekt, ein unternehmensweites Berichtswesen ein größeres. Den Aufwand bestimmt dabei selten die Zahl der Diagramme, sondern die Datenanbindung: Ein System mit dokumentierter Schnittstelle ist in Tagen angebunden, eine gewachsene Branchensoftware ohne Exportlogik kostet ein Mehrfaches davon. Rechnen Sie außerdem die Lizenzen der Auswertungsplattform je Nutzer und den laufenden Betrieb mit ein. Beide Posten fehlen in vielen Angeboten und machen über zwei Jahre betrachtet einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus. Fragen Sie jeden Anbieter, wer die Datenpipelines pflegt, wenn ein Quellsystem sein Format ändert. Staufenberg Advisory nennt konkrete Preise nach dem kostenlosen Erstgespräch, dann mit klarem Leistungsumfang und Festpreisgarantie bei definiertem Scope. Bis zu 75 % der Kosten können über Landes- und Bundesprogramme gefördert werden; eine Bewilligung ist damit nicht zugesagt, und der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme stehen.
Welche Systeme können angebunden werden?
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Staufenberg Advisory bindet praktisch alle Systeme an, die Daten führen: ERP-Systeme wie weclapp, Shopsysteme wie Shopify, DATEV, CRM- und Branchensoftware sowie Datenbanken und Exporte. Fehlt eine fertige Anbindung, entwickeln wir die Schnittstelle selbst. Das ist einer unserer Schwerpunkte. Entscheidend ist weniger, ob ein System angebunden werden kann, sondern wie stabil: Eine dokumentierte Programmierschnittstelle liefert Daten verlässlich und ohne Nacharbeit, ein nächtlicher CSV-Export aus einer Altanwendung bricht bei jeder Formatänderung. Wo nur der Export bleibt, planen wir eine Prüfroutine ein, die den Ausfall meldet, statt veraltete Zahlen unbemerkt weiterzureichen. Ihre Vorarbeit dazu: Zugänge und Ansprechpartner je Quellsystem sowie die Entscheidung, welche Mandanten, Buchungskreise und Zeiträume in die Auswertung gehören. Hält ein Hersteller sein System bewusst geschlossen, sagen wir das offen, statt einen brüchigen Umweg zu bauen. Welche Quellen bei Ihnen relevant sind, klären wir im Erstgespräch.
Lohnt sich Business Intelligence für den Mittelstand?
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Ja, sobald relevante Zahlen in mehr als einem System liegen und Berichte regelmäßig von Hand erstellt werden, was in den meisten Unternehmen ab etwa 10 bis 20 Mitarbeitern der Fall ist. Der Nutzen entsteht doppelt: eingesparte Arbeitszeit für das Reporting und schnellere Entscheidungen auf aktueller Zahlenbasis. Nicht geeignet ist Business Intelligence dort, wo die Zahlen selbst unzuverlässig sind. Sind Stammdaten, Kontierung oder Artikelstämme nicht gepflegt, macht ein Dashboard den Mangel schneller sichtbar, behebt ihn aber nicht. Diese Aufräumarbeit gehört vor das Projekt, nicht hinein, und sie fällt zum großen Teil bei Ihnen im Haus an. Ebenso wenig lohnt der Aufwand für Auswertungen, die niemand für eine Entscheidung braucht: Die Frage „Welche Zahl würde Ihr Handeln ändern?“ trennt Nutzen von Beschäftigung zuverlässiger als jede Wunschliste. Mit Förderquoten von bis zu 75 % rechnet sich der Einstieg oft schon im ersten Jahr; zugesagt ist eine Bewilligung damit nicht, und der Antrag muss vor Projektbeginn stehen.
Power BI oder Tableau – was ist die richtige Wahl?
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Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist Power BI die naheliegende Wahl, weil es sich eng in Microsoft 365 einfügt und im Betrieb wirtschaftlich ist; Tableau spielt seine Stärken bei speziellen Visualisierungs- und Analyseanforderungen aus. Die ehrliche Antwort ist aber: Das Werkzeug entscheidet selten über den Erfolg. Datenqualität und Kennzahlen-Definition tun es. Praktisch fallen die Unterschiede an drei Stellen auf: beim Lizenzmodell je Nutzer, bei der Frage, ob Berichte auch nach außen an Kunden oder Lieferanten gehen sollen, und bei den Kenntnissen, die in Ihrem Haus schon vorhanden sind. Wer bereits Datenmodelle in Excel pflegt, findet in Power BI eine verwandte Formelsprache wieder und arbeitet früher eigenständig. Legen Sie sich deshalb erst fest, wenn Datenquellen und Empfängerkreis feststehen. Ein Werkzeugwechsel später kostet vor allem die Berichte selbst, nicht die Datenbasis, sofern beide von Anfang an getrennt aufgebaut sind.
Wie aktuell sind die Zahlen in einem solchen Dashboard?
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So aktuell, wie Ihre Entscheidungen es brauchen: je nach Datenquelle täglich, stündlich oder nahezu in Echtzeit. Für die meisten Kennzahlen im Mittelstand ist eine tägliche Aktualisierung der beste Kompromiss aus Nutzen und Aufwand. Die Aktualisierung läuft automatisch. Was die Frequenz begrenzt, ist selten das Dashboard, sondern das Quellsystem: Manche ERP- und Branchenanwendungen erlauben Abfragen nur zu festen Zeiten oder werden bei häufigen Zugriffen im Tagesgeschäft langsam. Wir legen die Aktualisierung deshalb in Zeiten, in denen sie niemanden ausbremst, und weisen im Dashboard sichtbar aus, von wann der Stand ist. Eine fehlende Zeitangabe ist die häufigste Ursache für Fehlentscheidungen mit an sich richtigen Zahlen. Echtzeit sollten Sie nur dort verlangen, wo tatsächlich im Minutentakt gehandelt wird, etwa in der Produktionssteuerung. Bei Umsatz, Deckungsbeitrag oder offenen Posten ändert eine stündliche Aktualisierung keine Entscheidung, erhöht aber Kosten und Störanfälligkeit.
Wird ein Business-Intelligence-Projekt gefördert?
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Ja, Reporting- und Datenprojekte zählen zu den förderfähigen Digitalisierungsvorhaben, je nach Landes- oder Bundesprogramm mit bis zu 75 % der Kosten. Ob Ihr Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, prüfen wir vor Projektbeginn. Die Antragstellung übernimmt Staufenberg Advisory komplett. Zwei Punkte gelten unabhängig vom Programm: Eine Bewilligung ist nie zugesagt, sondern liegt allein bei der Förderstelle. Und der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme stehen. Wer Verträge unterschreibt oder Lizenzen kauft, bevor der Bescheid vorliegt, riskiert den Anspruch für das gesamte Vorhaben; rückwirkend lässt sich das in der Regel nicht heilen. Planen Sie die Antragstellung deshalb als festen Bestandteil des Zeitplans ein und rechnen Sie mit einer Bearbeitungszeit der Förderstelle. Was gefördert wird, unterscheidet sich je Programm: Beratungs- und Umsetzungsleistungen sind häufig förderfähig, laufende Lizenz- und Betriebskosten meist nicht. Verbindlich ist am Ende nur die Auskunft der Förderstelle im konkreten Antrag.