Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?
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Die Kosten hängen vom Umfang ab: gewählte Plattform, Grad der Design-Individualisierung, Anzahl und Komplexität der Anbindungen (Warenwirtschaft, Versand, Marktplätze, Buchhaltung), Datenmigration aus Altsystemen und laufende Betreuung. Ein Standard-Shop mit kleinem Sortiment ist ein völlig anderes Projekt als ein Multichannel-Setup mit ERP-Anbindung. Im kostenlosen Strategiegespräch erhalten Sie nach 30 Minuten eine ehrliche Einschätzung zu Aufwand und Zeitrahmen für Ihr konkretes Vorhaben. Zur Einordnung die Marktkorridore aus Angebotsvergleichen: Ein Shop mit überschaubarem Sortiment auf einer Standardplattform liegt üblicherweise bei 8.000 bis 25.000 €, ein individuelles Projekt mit Anbindung an die Warenwirtschaft eher bei 25.000 bis 90.000 €. Zwei Posten fehlen in fast jedem Angebot und entscheiden über die Gesamtrechnung: die Pflege der Produktdaten, die im Haus anfällt, und der laufende Betrieb mit Plattformgebühren, Erweiterungen und Wartung. Rechnen Sie beides über drei Jahre mit.
Shopify oder Shopware: was ist besser?
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Keines von beiden ist pauschal besser. Sie lösen unterschiedliche Aufgaben. Shopify punktet mit schnellem Start, geringem Wartungsaufwand und Stärke im Direktvertrieb an Endkunden; Shopware punktet mit Flexibilität, B2B-Funktionen und tiefen Integrationen für den deutschen Mittelstand. Die richtige Antwort ergibt sich aus Sortiment, Prozessen und Wachstumsplänen – genau das klären wir im Strategiegespräch, bevor eine Entscheidung fällt. Drei Fragen führen dabei schneller zum Ergebnis als jeder Funktionsvergleich. Verkaufen Sie an Geschäftskunden mit Kundenpreisen, Angeboten und Rechnungskauf? Dann spricht viel für Shopware. Brauchen Sie schnell einen laufenden Shop mit wenig Betriebsaufwand und ohne eigene Technikzuständigkeit? Dann Shopify. Und die dritte, die häufig übersehen wird: Wer pflegt künftig die Inhalte? Beide Systeme lassen sich bedienen, aber der Aufwand unterscheidet sich, und ein Shop ohne Pflege verliert unabhängig von der Plattform an Wirkung und Umsatz.
Wie lange dauert die Entwicklung eines Onlineshops?
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Ein fokussierter Shop auf Shopify ist typischerweise in sechs bis zehn Wochen live, ein individuelles Shopware-Projekt mit ERP-Anbindung braucht eher drei bis sechs Monate. Die Dauer hängt vor allem von Anbindungen, Datenqualität im Altsystem und der Geschwindigkeit der Abstimmungen ab. Einen verbindlichen Zeitplan bekommen Sie mit dem Konzept – und wir nennen Risiken vorher, nicht hinterher. Der häufigste Verzögerungsgrund ist dabei nicht die Technik, sondern die Produktdaten: Beschreibungen, Bilder, Varianten, Maße und Zolltarifnummern müssen vollständig und einheitlich vorliegen, und das ist Arbeit im Haus, die niemand von außen leisten kann. Planen Sie außerdem den Zeitpunkt bewusst: Ein Start kurz vor dem Weihnachtsgeschäft ist der schlechteste denkbare Termin, weil die ersten Wochen erfahrungsgemäß Nachbesserungen brauchen. Wir empfehlen den Go-live in einer ruhigen Phase, auch wenn das ein Quartal Geduld bedeutet.
Übernehmen Sie auch bestehende Shops?
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Ja, sowohl zur Weiterentwicklung als auch zur Migration auf eine neue Plattform. Wir analysieren den Bestand, benennen Schwächen in Technik, Kaufstrecke und Anbindungen und übernehmen danach Betrieb und Ausbau, oder wir migrieren geordnet, wenn das Altsystem nicht mehr tragfähig ist. Produkte, Kunden und Suchmaschinen-Rankings werden dabei planvoll mitgenommen. Der letzte Punkt ist bei einer Shop-Migration der kritischste und wird am häufigsten unterschätzt: Jede alte Produkt- und Kategorieadresse braucht eine dauerhafte Weiterleitung auf die inhaltlich passende neue Seite. Eine Sammelweiterleitung auf die Startseite wird von Suchmaschinen wie eine Fehlerseite behandelt, und bei Shops mit tausenden Artikeln entsteht so ein Schaden, der Monate zum Ausgleichen braucht. Wir erstellen die Liste aus dem Server-Protokoll und nicht aus dem Menü des alten Shops, weil dort die Adressen fehlen, die niemand mehr verlinkt hat.
Kann der Shop an unsere Warenwirtschaft angebunden werden?
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Ja, genau das ist das Kerngeschäft von Staufenberg Advisory. Wir binden Shopify, Shopware und WooCommerce an ERP- und Warenwirtschaftssysteme an, allen voran weclapp, dazu Lager, Versanddienstleister, Zahlungsanbieter, Marktplätze und DATEV. Falls Sie noch keine Warenwirtschaft haben, beraten wir bei der Auswahl und führen das System ein: Details unter Cloud-ERP und E-Commerce. Bei jeder Anbindung sind zwei Festlegungen wichtiger als die Technik, und sie gehören vor die Umsetzung. Erstens: Wo werden die Bestände geführt? Es darf nur eine führende Stelle geben, sonst verkaufen Sie Artikel, die nicht mehr vorhanden sind. Zweitens: Was passiert bei Rücksendungen? Der Rückweg ist in vielen Systemen schwächer ausgebaut als der Verkauf, und im Handel entscheidet er über den Aufwand je Bestellung. Beides klären wir in der Prozessaufnahme und nicht in der Umsetzung, weil eine nachträgliche Änderung der führenden Stelle jede Schnittstelle erneut betrifft.
Was passiert nach dem Go-Live?
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Dann beginnt die eigentliche Arbeit: Betrieb, Wartung, Sicherheits-Updates, Auswertung der Verkaufsdaten und laufende Optimierung von Sortiment-Darstellung und Kaufstrecke. Auf Wunsch übernehmen wir zusätzlich die Vermarktung über SEO und Google- beziehungsweise Meta-Kampagnen. Ein Shop ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein Vertriebskanal, der Pflege braucht. Genau dafür sind wir da. Die Sicherheitsseite verdient dabei eigene Aufmerksamkeit, weil sie im Shop unmittelbar Geld betrifft: Ein Shopsystem ohne eingespielte Aktualisierungen ist innerhalb weniger Monate angreifbar, und Angriffe laufen automatisiert und nicht gezielt – kleine Shops sind ebenso betroffen wie große. Was in unseren Verträgen enthalten ist und was als Auftrag abgerechnet wird, steht darin ausdrücklich getrennt. Kleinere Änderungen an Texten und Bildern sind in der Regel enthalten, neue Funktionen und Sortimentserweiterungen nicht. Damit wissen Sie vorher, was als Zusatzauftrag gilt, und erfahren es nicht erst mit der ersten Rechnung.
Onlineshop selbst erstellen oder erstellen lassen?
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Baukasten-Shops lassen sich selbst erstellen und reichen aus, um ein Geschäftsmodell zu testen. Sobald Sortiment, Bestellvolumen oder Anbindungen an Warenwirtschaft und Versand wachsen, rechnet sich professionelle Entwicklung schnell; Fehler in Kaufstrecke und Prozessen kosten laufend Umsatz und Arbeitszeit. Ein ehrlicher Rat dazu gehört bei Staufenberg Advisory ins kostenlose Strategiegespräch; manchmal lautet er auch: Starten Sie schlank. Als Grenze hat sich in der Praxis nicht der Umsatz bewährt, sondern die Zahl der Bestellungen, die jemand von Hand anfasst. Solange Sie zwanzig Bestellungen im Monat selbst abwickeln, ist ein Baukasten ausreichend und der Aufwand tragbar. Bei zweihundert Bestellungen wird jede fehlende Anbindung zur täglichen Doppelarbeit, und der Aufwand übersteigt binnen eines Jahres die Entwicklungskosten. Der Umstieg lohnt sich deshalb, bevor dieser Punkt erreicht ist, und nicht erst dann, wenn die Doppelarbeit schon Personal bindet.
Welches Shopsystem ist das beste für kleine Unternehmen?
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Für die meisten kleinen Unternehmen mit Endkunden-Fokus ist Shopify der pragmatischste Start: schnell live, wartungsarm, gut erweiterbar. Wer B2B-Funktionen, besondere Preislogiken oder tiefe Systemintegrationen braucht, ist mit Shopware besser aufgehoben; WooCommerce passt, wenn der Shop Teil einer bestehenden WordPress-Website sein soll. Entscheidend sind Geschäftsmodell und Wachstumspläne, nicht die Plattform-Mode. Zwei Punkte gehören noch in die Entscheidung, weil sie später schwer zu ändern sind. Erstens die laufenden Kosten: Plattformen mit umsatzabhängigen Gebühren sind im Einstieg günstig und werden mit dem Wachstum teurer, während eine selbst betriebene Lösung umgekehrt wirkt. Zweitens der Wechsel: Ein Shop lässt sich migrieren, aber es ist ein eigenes Projekt mit eigenen Kosten. Wählen Sie deshalb nicht nur für heute, sondern für die nächsten drei Jahre – und wenn diese Zeitspanne unklar ist, wählen Sie die Variante, die den schnelleren Start erlaubt.