Was kostet es, eine Website für eine Firma erstellen zu lassen?
+
Das hängt von Umfang, Zielen und Technik ab: Anzahl der Seiten, individuelle Gestaltung, Texterstellung, Anbindungen an Systeme wie ERP oder Terminverwaltung sowie die laufende Betreuung bestimmen den Aufwand. Zur Einordnung nennen wir gern die Marktkorridore, die wir aus Angebotsvergleichen kennen: Eine fokussierte Firmenwebsite liegt in Deutschland üblicherweise bei 6.000 bis 18.000 €, ein Onlineshop beginnt bei etwa 25.000 €, und der laufende Betrieb kostet 150 bis 600 € im Monat. Der letzte Posten wird beim Vergleichen fast immer vergessen und übersteigt über fünf Jahre die einmaligen Kosten. Eine eigene Pauschale nennen wir bewusst nicht, weil der Aufwand an Ihren Inhalten hängt und den kennen wir vorher nicht. Im kostenlosen Strategiegespräch bekommen Sie nach 30 Minuten eine ehrliche Einschätzung zu Aufwand und Zeitrahmen für Ihr Vorhaben, und zwar samt der Angabe, welche Posten wir dabei noch nicht beurteilen können.
Wie lange dauert es, eine Firmenwebsite erstellen zu lassen?
+
Eine fokussierte Firmenwebsite ist typischerweise in vier bis acht Wochen online, größere Projekte mit Shop oder Systemanbindungen dauern entsprechend länger. Der häufigste Verzögerungsfaktor ist nicht die Technik, sondern der fehlende Text: Ein Projekt, dessen Inhalte nebenbei im Tagesgeschäft entstehen sollen, dauert erfahrungsgemäß doppelt so lange wie geplant. Deshalb übernehmen wir Texte und Bildauswahl auf Wunsch komplett, und deshalb fragen wir früh, wer im Unternehmen dafür feste Zeit hat. Wenn Sie eine bestehende Seite ersetzen, rechnen Sie zusätzlich die Wochen nach dem Start ein: Bis Suchmaschinen die neue Seite bewertet haben, vergehen weitere zwei bis vier Wochen. Bei einem festen Termin wie einer Messe legen wir den Start deshalb davor und nicht danach. Den Ablauf im Detail beschreibt unser Wissensartikel zum Website-Relaunch, einschließlich der Pflichtliste, mit der die Sichtbarkeit beim Umstieg erhalten bleibt.
Was unterscheidet Sie von einer klassischen Werbeagentur?
+
Staufenberg Advisory baut nicht nur Websites und Shops, sondern auch die Systeme dahinter: ERP, Warenwirtschaft, Lager, Versand und Buchhaltung, inklusive der Schnittstellen dazwischen. Eine klassische Agentur übergibt beim Go-live; wir betreiben, vermarkten und entwickeln weiter. Sie haben einen Ansprechpartner für die komplette digitale Kundengewinnung statt vier Dienstleister, die Sie selbst koordinieren. Praktisch merken Sie den Unterschied dort, wo die Zuständigkeiten sonst enden. Wenn eine Bestellung im Shop ankommt, aber nicht im Lager auftaucht, verweisen Agentur und ERP-Dienstleister erfahrungsgemäß aufeinander – und Sie moderieren. Bei uns liegt beides in einer Hand, weil wir als IT-Beratungs- und Systemhaus angefangen haben und die Website später dazukam, nicht umgekehrt. Das ist auch die Grenze: Wer eine reine Markenkampagne mit Bewegtbild und großer Bildsprache sucht, ist bei einer Kreativagentur besser aufgehoben, und wir sagen das im Erstgespräch.
Übernehmen Sie auch bestehende Websites und Shops?
+
Ja, das ist sogar der häufigste Einstieg. Wir analysieren den Bestand, beheben technische und inhaltliche Schwächen und übernehmen auf Wunsch Hosting, Wartung und Weiterentwicklung. Ein kompletter Neuaufbau ist nur dann nötig, wenn die technische Basis nicht mehr tragfähig ist, und auch das sagen wir Ihnen ehrlich. Es gibt genau drei Befunde, bei denen wir tatsächlich zum Neuaufbau raten: Das eingesetzte System bekommt keine Sicherheitsaktualisierungen mehr, die Seite ist auf dem Telefon nicht ordentlich bedienbar, oder jede inhaltliche Änderung erfordert einen Dienstleister und damit eine Rechnung. Trifft keiner dieser Punkte zu, bringen laufende Verbesserungen an Inhalten, Struktur und Ladezeit deutlich mehr pro eingesetztem Euro als ein Neubau. Wir fangen die Übernahme deshalb immer mit einer Bestandsaufnahme an und nicht mit einem Angebot – erst danach lässt sich sagen, was tatsächlich nötig ist.
Lohnt sich eine Landingpage zusätzlich zur Website?
+
Ja, wenn Sie ein konkretes Angebot gezielt bewerben wollen. Eine Landingpage konzentriert sich auf genau ein Thema und eine Handlung; deshalb wandelt sie Werbeklicks deutlich besser in Anfragen um als eine allgemeine Startseite. Für Google-Ads- und Meta-Kampagnen sind eigene Landingpages der wichtigste einzelne Erfolgsfaktor. Der Grund ist einfacher, als er klingt: Wer auf eine Anzeige für ein bestimmtes Angebot klickt und auf einer Startseite mit sieben Menüpunkten landet, muss selbst weitersuchen – und ein Teil dieser Besucher tut es nicht. Eine Landingpage beantwortet stattdessen genau die Frage aus der Anzeige. Wichtig ist nur, dass sie kein Duplikat einer bestehenden Seite ist: Zwei Seiten mit demselben Inhalt konkurrieren in der Suche gegeneinander. Eine Landingpage für Werbung wird deshalb bewusst nicht für Suchmaschinen indexiert, und die Auswertung läuft getrennt von der übrigen Website.
Betreuen Sie die Website nach dem Go-Live weiter?
+
Ja, laufende Betreuung ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Hosting auf eigener Infrastruktur, Updates, Backups, Sicherheit, Auswertung und kontinuierliche Optimierung gehören in unseren Wartungsverträgen zusammen. Eine Website, die niemand pflegt, verliert Sichtbarkeit und Anfragen – und zwar in einer Reihenfolge, die man selten bemerkt: Erst veralten Inhalte, dann sinken die Platzierungen, dann kommen weniger Anfragen, und erst dann fällt es auf. Die Sicherheitsseite ist der zweite Grund. Ein Content-Management-System ohne eingespielte Aktualisierungen ist innerhalb weniger Monate angreifbar, und die Angriffe laufen automatisiert, nicht gezielt; kleine Unternehmensseiten sind deshalb genauso betroffen wie große. Was in unseren Verträgen enthalten ist und was als Auftrag abgerechnet wird, steht darin ausdrücklich getrennt – damit Sie es vorher wissen und nicht nach der ersten Rechnung erfahren, was als Zusatzauftrag gilt. Kleinere Textänderungen sind dabei regelmäßig enthalten, neue Seiten und Funktionen nicht.
SEO oder Google Ads: Was sollte zuerst kommen?
+
Google Ads bringen sofort Besucher und eignen sich für den schnellen Start; SEO baut Sichtbarkeit auf, die bleibt und deren Kosten pro Anfrage über die Zeit sinken. In der Praxis bewährt sich die Kombination: Ads für kurzfristige Anfragen, parallel SEO und GEO als langfristiges Fundament. Voraussetzung für beides ist eine Website, die Besucher überzeugt – sonst verstärkt jeder Kanal nur das Problem, und bei Ads bezahlen Sie dafür pro Klick. Es gibt einen zusätzlichen Grund, mit Ads anzufangen, der nichts mit Geschwindigkeit zu tun hat: Sie liefern innerhalb von Wochen echte Daten darüber, welche Suchbegriffe zu Anfragen führen und welche nur zu Besuchern. Diese Daten sind die beste Grundlage für die SEO-Planung, weil Sie dann nicht auf Schätzungen aus Werkzeugen optimieren, sondern auf nachgewiesenes Kaufinteresse aus Ihrem eigenen Markt statt auf geschätzte Suchvolumina.
Wie finde ich eine gute Agentur für Website und Online-Marketing?
+
Achten Sie auf drei Punkte: Die Agentur sollte Erfolg in Anfragen und Umsatz messen statt in Klicks, nachvollziehbar erklären, was sie tut, und auch die Systeme hinter der Website beherrschen – von Schnittstellen bis zum Tracking. Staufenberg Advisory verbindet als IT-Beratungs- und Systemhaus genau diese Systemtiefe mit Websites, Shops und Vermarktung aus einer Hand. Zwei Fragen bringen im Auswahlgespräch mehr Klarheit als jede Referenzliste. Erstens: Wem gehören Konten und Daten? Werbekonten, Analysezugänge und die Domain müssen auf Sie laufen, nicht auf die Agentur, sonst verlieren Sie beim Wechsel Ihre Historie. Zweitens: Was passiert, wenn eine Maßnahme nicht wirkt? Eine gute Agentur kann ein Beispiel nennen, in dem sie etwas gestoppt und umgestellt hat, samt der Zahl, die zu dieser Entscheidung geführt hat. Wer ausschließlich Erfolge berichtet, misst nicht – oder berichtet nicht vollständig.