Wie läuft eine weclapp-Einführung ab?
+
Eine weclapp-Einführung läuft bei Staufenberg Advisory in fünf Schritten: Im kostenlosen Prozess-Check nehmen wir Ihre Abläufe auf und benennen, welche davon weclapp abbilden muss. Danach übersetzen wir diese Prozesse in die Konfiguration – Workflows, Rollen, Belegflüsse und Lagerlogik. Im dritten Schritt ziehen Artikel, Kunden, Lieferanten und offene Posten um, und die Schnittstellen zu Shop, Lager, Versand und DATEV werden einzeln angebunden und getestet. Anschließend schulen wir Ihr Team rollenbezogen und begleiten den Go-Live, wobei das Altsystem parallel weiterläuft, bis alles sitzt. Der fünfte Schritt, die laufende Betreuung, ist optional. Der erste Schritt kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts: Sie bekommen die Einschätzung zu Aufwand und Zeitrahmen auch dann, wenn Sie sich danach für einen anderen Weg entscheiden. Wie viele der fünf Schritte Sie überhaupt brauchen, entscheidet der Zuschnitt Ihres Projekts: Ein Standard-Setup ohne angebundene Systeme kommt regelmäßig mit den ersten vier aus.
Wie lange dauert eine weclapp-Einführung?
+
Ein Standard-Setup ist bei Staufenberg Advisory in vier bis acht Wochen produktiv. Projekte mit mehreren Schnittstellen zu Shop, Marktplätzen, Versanddienstleistern und Steuerkanzlei liegen bei drei bis sechs Monaten. Der Zeitplan hängt in der Praxis weniger an der Software als an der Aufbereitung Ihrer Stammdaten und an der Verfügbarkeit der internen Verantwortlichen. Für die Terminplanung ist ein dritter Punkt wichtig: der Stichtag für die Buchhaltung. Sinnvoll ist ein Start zum Beginn eines Geschäftsjahres oder mindestens eines Quartals, damit keine Periode über zwei Systeme verteilt liegt – das erspart Ihnen und Ihrem Steuerberater eine Menge Abstimmung. Rechnen Sie außerdem mit zwei bis vier Wochen Nachlauf nach dem Start, in denen Anwender Fragen haben und Auswertungen nachgeschärft werden. Diese Zeit ist eingeplant und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefgegangen ist. Begleitet wird sie von demselben Team, das die Einführung umgesetzt hat, damit Sie Ihre Prozesse niemandem zweimal erklären müssen.
Was kostet die Einführung von weclapp?
+
Eine weclapp-Einführung durch Staufenberg Advisory beginnt bei 2.000 € einmalig für ein Standard-Setup mit Konfiguration, Datenmigration und Begleitung bis zum Go-Live. Umfangreichere Projekte mit mehreren Schnittstellen kalkulieren wir nach Umfang; bei definiertem Scope geben wir eine Festpreisgarantie. Davon getrennt zu betrachten ist die weclapp-Lizenz: Die schließen Sie direkt mit dem Hersteller ab und zahlen pro Nutzer und Monat, beginnend bei 39 € für die Produktlinie ERP Starter. Optional kommt die laufende Betreuung ab 39,90 € pro Nutzer und Monat dazu. Welche Posten in Vergleichsangeboten regelmäßig fehlen und was ein vollständiges erstes Jahr kostet, rechnen wir auf unserer Kostenseite durch. Bis zu 75 % der Digitalisierungskosten können über Landes- und Bundesprogramme gefördert werden; den Antrag übernehmen wir. Eine belastbare Zahl für Ihren Fall nennen wir nach dem kostenlosen Prozess-Check und nicht vorher, weil sie ohne Blick in Ihre Daten und Schnittstellen keine Schätzung wäre, sondern eine Vermutung.
Kann ich weclapp auch selbst einführen?
+
Ja, und bei einer bestimmten Ausgangslage ist das auch sinnvoll: ein Standort, ein Vertriebsweg, überschaubare Artikelzahl und Stammdaten, die jemand im Haus wirklich kennt. weclapp ist als Cloud-Lösung darauf ausgelegt, dass ein Standard-Setup ohne externe Hilfe funktioniert, und der Hersteller stellt dafür Dokumentation und Onboarding-Material bereit. Teuer wird der Alleingang an zwei Stellen. Die erste sind Schnittstellen: Sobald Shop, Marktplätze, Versanddienstleister oder DATEV dazukommen, entscheidet nicht das Anklicken der Anbindung über den Erfolg, sondern deren Test unter echten Belegen. Die zweite ist die Datenmigration, weil Fehler dort erst Wochen später auffallen und dann teuer zu korrigieren sind. Unsere ehrliche Empfehlung: Rechnen Sie die eigene Arbeitszeit mit ein, bevor Sie vergleichen. Und wenn Sie selbst starten und an einer Stelle nicht weiterkommen, können Sie uns auch nur für diesen Ausschnitt dazuholen – ein vollständiges Einführungsprojekt ist dafür keine Bedingung.
Welche Daten werden bei einer weclapp-Einführung übernommen?
+
Übernommen werden regelmäßig Artikel mit Preisen und Varianten, Kunden und Lieferanten mit ihren Konditionen, offene Posten aus Verkauf und Einkauf sowie Lagerbestände zum Stichtag. Historische Belege ziehen wir nach Absprache mit, oft aber bewusst nicht vollständig: Eine Umstellung ist der beste Zeitpunkt, alte Datenbestände nicht mitzuschleppen. Was die Migration tatsächlich aufwendig macht, ist selten die technische Übertragung, sondern die Aufbereitung davor. Gewachsene Artikelstämme enthalten Dubletten, uneinheitliche Einheiten und Positionen, die seit Jahren niemand mehr verkauft hat. Diese Bereinigung können wir begleiten und strukturieren, aber die inhaltlichen Entscheidungen trifft Ihr Haus – niemand sonst weiß, welcher Artikel noch gebraucht wird. Planen Sie dafür eigene Arbeitszeit ein, sie ist der am häufigsten unterschätzte Posten im gesamten Projekt. Der Stichtag für die Übernahme wird früh festgelegt, damit von Anfang an klar ist, ab wann welche Belege in welchem System entstehen.
Was muss ich als Kunde selbst leisten?
+
Drei Dinge, und sie entscheiden über den Termin mehr als alles, was wir tun. Erstens brauchen wir eine benannte Person mit Entscheidungsbefugnis, die für Rückfragen erreichbar ist – nicht einen Verteiler, sondern jemanden, der sagen kann, wie ein Prozess künftig laufen soll. Zweitens liegt die inhaltliche Aufbereitung der Stammdaten bei Ihnen: Wir liefern Struktur, Vorlagen und Prüflisten, aber welcher Artikel bleibt und welcher Kunde eine Dublette ist, weiß nur Ihr Haus. Drittens brauchen Tests und Abnahme der Schnittstellen Zeit von Menschen, die den Prozess im Alltag machen. Wir sagen das offen vor Projektbeginn, weil ein Projekt, das an dieser Stelle stillsteht, nicht an der Software scheitert, sondern an einer Erwartung, die niemand ausgesprochen hat. Wie viel Zeit das konkret bindet, schätzen wir im Prozess-Check mit ab, damit Sie es gegen Ihren Kalender halten können.
Was passiert nach dem Go-Live?
+
Die ersten zwei bis vier Wochen nach dem Start gehören zum Projekt und sind eingeplant: Anwender haben Fragen, Auswertungen werden nachgeschärft, einzelne Abläufe justiert. Begleitet wird diese Phase von demselben Team, das die Einführung umgesetzt hat, damit Sie niemandem Ihre Prozesse zweimal erklären müssen. Danach haben Sie die Wahl. Wer sein System selbst betreut, braucht von uns nichts weiter und behält trotzdem die Lizenz, weil sie direkt beim Hersteller liegt. Wer einen festen Ansprechpartner will, bucht die laufende Betreuung ab 39,90 € pro Nutzer und Monat: Support, Anpassungen an veränderte Prozesse und die Anbindung neuer Vertriebskanäle, ohne Diskussion über Stundenzettel. Beides ist keine Bedingung für das andere, und die Entscheidung müssen Sie nicht vor dem Go-Live treffen. Der Wechsel zwischen beiden Wegen ist später jederzeit möglich, und zwar in beide Richtungen.