Was ist eine gute Sage-Alternative?
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Eine gute Sage-Alternative ist heute in der Regel ein Cloud-ERP ohne eigenen Server, das Warenwirtschaft, CRM und Buchhaltungsvorbereitung bündelt: deutsche Cloud, DATEV-Übergabe, Shop- und Marktplatz-Anbindungen im Standard. Welches konkrete System das richtige ist, hängt von Ihren Prozessen ab; das ermittelt Staufenberg Advisory herstellerneutral im kostenlosen Prozess-Check. Vor dem Produktvergleich lohnt es, den Anlass zu benennen: Geht es um den Betrieb eigener Server, um Zugriff von unterwegs, um Lager und Onlinevertrieb oder um Auswertungen, die heute in Excel entstehen. Je nach Antwort fällt die Empfehlung anders aus. Prüfen Sie außerdem, welche Nebensysteme heute an Sage hängen, also Lohn, Zeiterfassung, Branchensoftware und Bankanbindung, und wie sie künftig angebunden werden. Diese Liste bestimmt den Aufwand eines Wechsels stärker als der Funktionsumfang des Zielsystems. Und wer im Erstgespräch zuerst über neue Hardware spricht, berät nicht, sondern verkauft.
Können wir unsere Sage-Daten übernehmen?
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Ja. Staufenberg Advisory hat dafür einen eigenen, werkzeuggestützten Migrationsweg entwickelt, der Finanz-, Kunden- und Lieferantendaten sowie Bestellungen strukturiert in Ihr neues Cloud-ERP überträgt. Die Daten werden geprüft übernommen, und Sage bleibt während der Umstellung parallel in Betrieb. Zwei Punkte entscheiden Sie vorab: welche Historie mitkommt, also vollständige Belegjahre oder nur offene Posten und Salden, und zu welchem Stichtag umgestellt wird. Ein Monats-, besser ein Geschäftsjahreswechsel hält Vergleichszahlen sauber. Die Bereinigung doppelter Kunden, alter Artikel und nicht mehr genutzter Konten findet vor der Übernahme statt, weil sie sich danach nicht nachholen lässt. Ihre Sage-Umgebung bleibt anschließend als Nachschlagequelle verfügbar; wie lange Altdaten aufzubewahren sind und in welcher Form, beurteilt Ihr Steuerberater, denn diese Einordnung gehört nicht zur Systemeinrichtung. Wer ohne Blick in Ihren Datenbestand einen Migrationspreis nennt, schätzt nicht, sondern rät; wir sichten ihn vor dem Angebot.
Was kostet der Umstieg von Sage?
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Das hängt von System, Datenlage und Zahl der Schnittstellen ab. Wir kalkulieren transparent nach Umfang, mit Festpreisgarantie bei definiertem Scope, und nennen Ihnen nach dem kostenlosen Prozess-Check einen konkreten Rahmen. Bis zu 75 % der Kosten können gefördert werden. Den Aufwand bestimmen vor allem drei Dinge: die Zahl der Nebensysteme, die neu angebunden werden müssen, der Umfang der zu übernehmenden Historie und die Frage, wie sauber Stammdaten und offene Posten heute geführt sind. In Vergleichsrechnungen fehlen regelmäßig die interne Zeit für Datenbereinigung, Tests und Schulung sowie die Betreuung nach dem Go-Live. Auf der Gegenseite entfallen Posten, die heute nicht als Softwarekosten geführt werden: Server, Backup, Updates und die Handarbeit rund um Auswertungen. Stellen Sie beide Seiten über fünf Jahre gegenüber. Prüfen Sie bei der Betreuung zusätzlich, ob nicht genutzte Stundenkontingente zum Quartalsende verfallen; das ist in vielen Modellen so. Den Förderantrag begleiten wir mit.
Sage oder ein modernes Cloud-ERP: Was ist besser?
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Das hängt von Ihrer Situation ab. Sage bleibt eine solide Wahl, wenn Ihre Prozesse stabil sind und weder Onlinehandel noch mobiles Arbeiten anstehen; ein Cloud-ERP ist die stärkere Wahl, wenn Sie ohne eigenen Server arbeiten, Shop und Marktplätze anbinden oder von überall zugreifen wollen. Wir vergleichen beide Wege entlang Ihrer Prozesse. Konkret machen lässt sich die Frage an vier Punkten: Wer betreibt und aktualisiert die Software, arbeiten mehrere Personen gleichzeitig am selben Datenstand, hängen Lager und Verkaufskanäle am System, und entstehen Ihre wichtigsten Auswertungen im System oder in Tabellen daneben. Zwei oder drei klare Antworten reichen für eine Richtung. Wichtig ist außerdem der Blick nach vorn: Wie viele Nutzer und Standorte sollen in fünf Jahren mit dem System arbeiten. Dieselbe Umstellung zweimal zu machen ist der teuerste Weg. Ergibt die Aufnahme, dass Ihr heutiges Setup trägt, sagen wir das auch dann, wenn kein Projekt für uns dabei ist.
Wie lange dauert der Wechsel von Sage?
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Typischerweise zwei bis sechs Monate, abhängig von Datenlage, Schnittstellen und Prozessumfang. Ein festes zwei- bis dreiköpfiges Team begleitet Sie bis zum Go-Live; Ihr Sage-System läuft parallel weiter, bis alles sicher produktiv ist. Den Termin bestimmt in der Praxis weniger die Konfiguration als Ihre Verfügbarkeit: Entscheidungen zu Kontenrahmen, Nummernkreisen, Artikelstruktur und Belegvorlagen braucht jemand aus Ihrem Haus, der sie treffen darf, und Tests brauchen Menschen, die das Tagesgeschäft kennen. Dafür sollten feste Termine im Kalender stehen und nicht Restzeit. Verkürzen lässt sich das Projekt, wenn die Datenbereinigung vorgezogen wird und der Umstellungsstichtag auf einen Monats- oder Geschäftsjahreswechsel fällt. Verlängert wird es regelmäßig durch fehlende Zugänge zu Nebensystemen wie Lohn, Zeiterfassung oder Bankanbindung; diese Liste klären wir vor dem ersten Konfigurationstermin. Vor dem Start erhalten Sie einen Projektplan mit Meilensteinen, aus dem hervorgeht, wann welche Entscheidung bei Ihnen fällig ist.
Läuft unser Tagesgeschäft während der Umstellung weiter?
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Ja, ohne Unterbrechung. Das neue System wird neben dem alten aufgebaut, mit echten Daten getestet und erst umgeschaltet, wenn Ihr Team sicher damit arbeitet. Einen Stichtag, an dem alles auf einmal funktionieren muss, gibt es bei uns nicht. Was wir dafür von Ihnen brauchen, ist überschaubar, aber verbindlich: benannte Ansprechpartner je Bereich, feste Termine für Tests und Schulung und die Bereitschaft, eigene Fälle im neuen System durchzuspielen statt einer Standardpräsentation zuzusehen. Was dort auffällt, wird vor der Umschaltung korrigiert; nach dem Go-Live kostet dieselbe Korrektur ein Vielfaches. In den ersten Tagen im Produktivbetrieb bleibt das Projektteam eng dabei, damit Rückfragen nicht im Tagesgeschäft liegen bleiben. Der Umschalttermin selbst liegt bewusst in einer ruhigen Woche und nicht kurz vor dem Monatsabschluss. Und wenn ein Anbieter Ihnen einen Go-Live in wenigen Wochen zusagt, ohne Ihre Daten und Nebensysteme gesehen zu haben, ist das kein Termin, sondern ein Wunsch.